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Natur in MeilenKünstlicher Weiher bietet seltenen Arten eine neue Heimat

Hinter dem Schützenhaus in Meilen befindet sich ein Weiher mit besonderer Artenvielfalt. Landwirt Peter Bösch und Vincent Sohni vom Naturnetz Pfannenstil erzählen von dessen Entstehung und Entwicklung.

Landwirt Peter Bösch und Projektbearbeiter Vincent Sohni vom Naturnetz Pfannenstil (von links) arbeiten schon lange zusammen an der Aufrechterhaltung des Weihers. Im Hintergrund stehen die Pferde des Landwirts.
Landwirt Peter Bösch und Projektbearbeiter Vincent Sohni vom Naturnetz Pfannenstil (von links) arbeiten schon lange zusammen an der Aufrechterhaltung des Weihers. Im Hintergrund stehen die Pferde des Landwirts.
Foto: Michael Trost

Was früher noch ein feuchter Fleck auf dem Meilemer Ackerland von Landwirt Peter Bösch war, ist heute – je nach Wasserspiegel – ein bis zu 30 auf 30 Meter grosser und 40 Zentimeter tiefer Weiher, dessen Artenvielfalt Wanderer und Fachleute anlockt – der sogenannte Schützenhausweiher. Vor allem die Heuschreckenarten, wie die Langflügelige Schwertschrecke und die Sumpfschrecke, sorgten wegen ihrer Seltenheit für Aufsehen. «Entweder könnte der Wind sie hierher verfrachtet haben, oder die Tiere sind, doch mobiler als vermutet, von der anderen Seite des Dorfbaches eingewandert», sagt Vincent Sohni, Projektbearbeiter vom Naturnetz Pfannenstil. Doch auch verschiedene Libellenarten, spezielle Wasserpflanzen wie die Schwanenblume, Erdkröten, Grasfrösche und Bergmolche machen es sich dort im Frühling und Sommer bequem. Zudem locken die Amphibien regelmässig Störche und Graureiher an. «Der Weiher dient auch vielen Zugvögeln als Raststätte auf der Vogel-Autobahn», erklärt Sohni.

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