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Corona-AusfallentschädigungKitas im Kanton Zürich erhalten rund 27 Millionen Franken

Kitas und Horte werden für ihre Einbussen während der ersten Corona-Welle im Frühling 2020 entschädigt. Bund, Kanton und Gemeinden sollen je ein Drittel der Kosten tragen.

Eigentlich sind die Gemeinden für Kitas und Horte zuständig. Wegen ihrer grossen sozialpolitischen und wirtschaftlichen Bedeutung beteiligt sich auch der Kanton an den Corona-Ausfallentschädigungen.
Eigentlich sind die Gemeinden für Kitas und Horte zuständig. Wegen ihrer grossen sozialpolitischen und wirtschaftlichen Bedeutung beteiligt sich auch der Kanton an den Corona-Ausfallentschädigungen.
Themenfoto: Keystone

Im Kanton Zürich sind die Gemeinden für familienergänzende Kinderbetreuung zuständig. Deshalb müssten diese eigentlich auch für die vom Bund nicht gedeckten Kosten der Corona-Ausfallentschädigung aufkommen, heisst es in einer Mitteilung des Regierungsrats vom Freitag.

Weil die familienergänzende Kinderbetreuung aber eine grosse sozialpolitische und wirtschaftliche Bedeutung habe, sei es gerechtfertigt, dass sich auch der Kanton beteilige. An den nicht durch den Beitrag des Bundes gedeckten Kosten soll der Kanton sich deshalb zur Hälfte beteiligen.

Der Bund übernimmt gestützt auf die Covid-19-Verordnung ein Drittel der Kosten. Für den Anteil des Kantons wird eine gesetzliche Grundlage benötigt. Diese hat der Regierungsrat nun dem Kantonsrat überwiesen.

Die Kosten, die auf den Kanton alleine zukommen, lassen sich gemäss den Erläuterungen zur Vorlage noch nicht genau beziffern, da noch nicht über alle Gesuche um Entschädigung definitiv entschieden wurde. Der Regierungsrat rechnet aber mit ungefähr 9 Millionen Franken.

SDA