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Bundesrat weitet Corona-Entschädigung ausKeine Patienten, kein Geld – oder doch?

Zahnärzte oder Physiotherapeuten müssen ihre Praxen öffnen, obwohl sie kaum noch Patiente haben. Jetzt will ihnen der Bundesrat unter die Arme greifen – jedoch nur den Härtefällen.

Für Notfälle müssen Zahnärzte ihre Praxen offen halten, obwohl sie kaum mehr Patienten behandeln. Das bringt sie finanziell in Schwierigkeiten.
Für Notfälle müssen Zahnärzte ihre Praxen offen halten, obwohl sie kaum mehr Patienten behandeln. Das bringt sie finanziell in Schwierigkeiten.
Foto: Nicole Philipp

«Wir kämpfen an vorderster Front, werden aber von unserer eigenen Obrigkeit von hinten erschossen», sagt Roger Naef, Zahnarzt in Zürich und Präsident der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft Sektion Zürich (SSO). Zahnärzte, Physiotherapeuten und andere medizinische Fachpersonen dürfen seit Mitte März nur noch die dringlichsten Notfälle behandeln. Alles andere hat ihnen der Bundesrat zur Verminderung der Verbreitung des Coronavirus untersagt. Dennoch müssen sie erreichbar bleiben für ihre Patienten.

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