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Spielerscout aus Thalwil ist besorgtKarriereträume drohen wegen Corona zu platzen

Die Trainings-Zwangspause hat etliche Fussballtalente in ihrer sportlichen Entwicklung zurückgeworfen. Spielerscout Patrick Kamm aus Thalwil weiss: «Die Leistungsunterschiede werden auch in Spitzen-Nachwuchsteams markant sein.» Für manche Junge sind die Folgen fatal.

Auch Yannick Marchand (rechts) wurde in den vergangenen Monaten zurückgebunden: Der Mittelfeldspieler des FC Basel, der bei IFM unter Vertrag steht, konnte mit dem Schweizer U-20-Nationalteam im März nicht auswärts gegen die Niederlande antreten.
Auch Yannick Marchand (rechts) wurde in den vergangenen Monaten zurückgebunden: Der Mittelfeldspieler des FC Basel, der bei IFM unter Vertrag steht, konnte mit dem Schweizer U-20-Nationalteam im März nicht auswärts gegen die Niederlande antreten.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Landesweit steht der Fussball im Nachwuchsbereich seit Mitte März still. In den nächsten Wochen wird der Trainingsbetrieb allmählich wieder aufgenommen, wobei noch nicht definiert ist, welcher Club wann wieder offizielle Mannschaftstrainings abhält. Wenn es so weit ist, zeigen sich die Auswirkungen der wegen des Coronavirus abgehaltenen Zwangspause. «Der FC Basel und GC haben bereits mit ihren jungen Spitzenfussballern trainiert, was mit all den Schutzmassnahmen jedoch nicht einfach war. Die meisten Vereine führten aber wegen Kurzarbeit gar keine Juniorentrainings mehr durch», hält Patrick Kamm fest. Der Thalwiler ist seit 2016 für das International Football Management (IFM) mit Sitz in Winterthur tätig. Als Scout berät er Spieler, sowohl Profis als auch Talente (ab Stufe U-15), die solche werden wollen.

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