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Kindes- und ErwachsenenschutzKanton will Kesb-Verfahren beschleunigen

Die Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) will die Abläufe der Kesb vereinfachen. Bei Beschwerden soll künftig gleich das Obergericht entscheiden. Die SVP sieht bereits rot.

Die Fälle der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde bleiben oft zu lange liegen – zum Leidwesen der Direktbetroffenen.
Die Fälle der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde bleiben oft zu lange liegen – zum Leidwesen der Direktbetroffenen.
Foto: Adrian Moser

Es sind oft happige Fälle, über welche die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb zu entscheiden hat: Im Streit um die Obhut eines Kindes, bei der Unterstützung psychisch Erkrankter oder wenn sich Angehörige nicht einig sind, ob und wann die Herz-Lungenmaschine eines im Sterben liegenden Patienten abgestellt werden soll.

Nicht immer hat die Kesb in solchen Fällen ein gutes Händchen bewiesen. Seit sie 2013 die kommunalen, mehrheitlich von Laien geführten Vormundschaftsbehörden abgelöst hat, steht sie in der Kritik.

Bald unter Druck

Das Einführungsgesetz zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht habe sehr schnell erarbeitet werden müssen, sagte die Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr am Freitag vor den Medien.. «Und wegen einzelner Vorfälle stand die Kesb schnell unter politischem Druck. Es gab zahlreiche Vorstösse, die zu Gesetzesanpassungen führten.»

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