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Kanton will Schulraum in Winterthur massiv ausbauen

Aus- und neu bauen statt mieten: Der Regierungsrat baut für Winterthur die bestehenden Kantonsschulen und Berufsfachschulen aus.

An den Kantons- und Berufsfachschulen in Winterthur steigen die Schülerzahlen.
An den Kantons- und Berufsfachschulen in Winterthur steigen die Schülerzahlen.
Archiv, Peter Würmli

Der Zürcher Regierungsrat hat eine Strategie ausgearbeitet, mit der er den Schulraum für die Winterthurer Kantons- und Berufsfachschulen erweitern kann. Damit sollen die steigenden Schülerzahlen aufgefangen werden.

Bei den Mittelschulen im Raum Winterthur und Umgebung werden bis 2030 rund 20 bis 30 zusätzliche Unterrichtszimmer und drei Turnhallen benötigt. Bei den Berufsfachschulen sind es 35 zusätzliche Schulzimmer und vier bis fünf Turnhallen, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

In den Kantonsschulen Rychenberg und Im Lee sollen daher Neubauten für die benötigten Schulzimmer und Turnhallen erstellt werden. Bei den Berufsfachschulen strebt der Kanton eine Konzentration rund um die jeweiligen Hauptstandorte an.

Keine Nutzung des Werks 1

Er will deshalb an der Tösstalstrasse einen Neubau mit rund 40 bis 50 Unterrichtszimmern und drei Turnhallen bauen. Die notwendigen Grundstückkäufe seien bereits eingeleitet worden, heisst es weiter. Mit dem Neubau kann der Kanton das Wachstum abdecken und gleichzeitig auf dezentrale Mietflächen verzichten.

Das ist generell der Plan des Kantons, der möglichst keine zusätzlichen Mietflächen will. Nachdem die Prüfung einer möglichen Nutzung des Werks 1 auf dem Sulzer Areal für die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zu keinem positiven Ergebnis geführt habe, werde auch im Bereich der Sekundarstufe II auf eine Weiterentwicklung von weiteren Neubauten als Mietlösung auf dem Sulzer Areal verzichtet, heisst es in der Mitteilung weiter.

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