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Nach Überfall in MännedorfJunger Räuber kommt nicht um Ausschaffung herum

Ein 22-jähriger Eritreer wehrte sich am Obergericht gegen die drohende Ausschaffung. Er hatte mit zwei Kumpanen Jugendliche mit Messern bedroht und ausgeraubt.

Der Gang ans Obergericht hat sich für den Beschuldigten nicht gelohnt.
Der Gang ans Obergericht hat sich für den Beschuldigten nicht gelohnt.
Foto: Urs Jaudas

Der Raub auf einer Wiese in der Nähe des Jugendhauses Männedorf ist aufgeklärt. Einer hatte die Idee dazu, einer fuhr mit dem Auto seiner Mutter die anderen zum Tatort und wieder weg, die beiden anderen bedrohten mit Messern zwei Jugendliche. Für drei Beteiligte ist die Tat auch juristisch beendet. Sie sind am Bezirksgericht Meilen mit bedingten Freiheitsstrafen beziehungsweise einer Massnahme für junge Erwachsene davongekommen. Der Vierte im Bunde hat den Nachteil, dass er Ausländer ist. So wurde er nicht nur mit einer Freiheitsstrafe belegt, sondern auch mit einem Landesverweis von fünf Jahren. Der junge Eritreer, der im Oberland wohnt, wehrte sich gegen die Ausweisung nun auch am Obergericht.

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