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Kommentar zu ImpfprivilegienJetzt können sich die Alten bei den Jungen revanchieren

Solidarität mit älteren Menschen – das war die berechtigte Forderung nach dem Ausbruch von Corona. Wenn sich die über 65-Jährigen dank Impfung bald wieder freier bewegen können, sollten sie etwas davon zurückgeben.

Die Debatte darüber, welche Freiheiten Geimpfte zurückbekommen, wird jetzt Fahrt aufnehmen.
Die Debatte darüber, welche Freiheiten Geimpfte zurückbekommen, wird jetzt Fahrt aufnehmen.
Illustration: Kornel Stadler

Man versucht, sie immer noch hinauszuzögern – aber in den nächsten Wochen wird die Debatte darüber, welche Freiheiten Geimpfte zurückbekommen, Fahrt aufnehmen. Am Freitag äusserte sich auch die Covid-Taskforce des Bundes zu einer möglichen Ungleichbehandlung von Gepiksten und nicht Gepiksten. Eine Voraussetzung dafür sei unter anderem, dass alle den gleichen Zugang zur Impfung hätten, hiess es.

Momentan ist das nicht der Fall. Prioritär werden die älteren Personen geimpft und andere exponierte Gruppen. Das ist in Ordnung. Auch ist noch offen, ob Geimpfte wirklich kein Ansteckungsrisiko mehr bergen – vor allem mit Blick auf die Mutanten.

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