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Pressekonferenz der Fussball-Liga«Der Schweizer Fussball ist gesünder, als er dargestellt wird»

Die SFL informierte über die Fortsetzung der Meisterschaft. Ausserdem wurde erneut über eine Modusänderung entschieden. So lief die Medienkonferenz.

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Ende

So, das war es von der Medienkonferenz. Herzlichen Dank fürs mitlesen und ein angenehmes Pfingstwochenende. Die wichtigsten Punkte, was besprochen wurde, gibt es hier.

Lizenzierung

Schäfer: «Die Clubs haben entschieden, dass die erteilten Lizenzen für die Saisons 19/20 um eine Saison verlängert werden.»

Neustart

Am 11./12. September dürfte die Saison 20/21 wieder beginnen, ausser auf den Länderspieltermin Anfang September wird verzichtet. Logischerweise wird dadurch auch die Winterpause verkürzt, da 2021 die EM stattfindet.

Schifferle

Der Ligapräsident hofft nochmals, dass keine Klagen eingereicht werden: «Ein demokratischer Entscheid sollte auch akzeptiert werden.»

Nochmals zu den Finanzen

Schifferle: «Der Schweizer Fussball ist gesünder, als er landläufig dargestellt wird.» Er sei zuversichtlich, dass die Liga gestärkt aus dieser Situation rausgehen könne.

Wieso testen Schweizer Clubs nicht so häufig?

Claudius Schäfer sagt klar: «Das BAG sagte uns, lasst die Tests weg.» Aufwand und Ertrag stimme nicht. Und: «Ein negativer Test gibt eine falsche Sicherheit.»

Bund-Kredite

Die Liga arbeite da an einer Absichtserklärung, um gewisse Passagen besser zu formulieren. «Natürlich kann es nicht sein, dass ein Challenge-League-Club, der etwas von diesem Notkredit braucht, für den FC Basel haften muss.» Bisher hiess es, dass die Clubs, die den Notkredit brauchen, ihre totale Lohnsumme um 20 Prozent senken müssen. Diese Solidarhaftung sorgte für Irritationen.

Schifferle

«Unsere Clubs arbeiten sehr seriös, das hat sicher etwas genützt.» (Zur finanziellen Lage des Clubs)

Sterben der Clubs?

Schifferle glaubt mittlerweile, dass die Clubs die Situation besser im Griff haben. Es sei gut möglich, dass ab September bereits mit Zuschauern gespielt werden darf, ausserdem seien da die Kredite des Bundes, die ebenfalls helfen. Und: «Dass wir teilweise Kurzarbeit weiterführen dürfen, wäre auch eine grosse Hilfe.» Schifferle und Schäfer glauben fest daran, wie sie betonen.

Barrage

Wann die Barrage, Europacup-Qualispiele und Cup ausgetragen werden, sei noch unklar, sagt Schäfer.

Kurzarbeit

Offenbar sind Spieler nicht mehr zur Kurzarbeitsentschädigung berechtigt, sobald das Training aufgenommen wurde. Aber: «Zusammen mit Spezialisten werden wir Einsprache einreichen.»

Fragerunde

Jetzt beginnt die Fragerunde

Transfers

Spieler, deren Vertragsverhältnisse wegen Covid-19 aufgelöst wurde, dürfen qualifiziert werden. Das heisst: Die von Constantin entlassenen Fussballern dürfen für einen Ligakonkurrenten spielen. Oder anders gesagt: Der von Sion verpflichtete Serey-Die, dessen Vertrag am 31. Mai bei Xamax ausgelaufen wäre, darf nicht spielen. Xamax kann aber die von Sion rausgeworfenen Fussballer gegen Sion spielen lassen. So sieht es zumindest aus, sagt Schäfer.

Geisterspiele?

Nicht ganz, wie Claudius Schäfer sagt: «In der Super League dürfen bis zu 250 Leute anwesend sein. Die Clubs müssen sich überlegen, ob sie sehr eingeschränkt Publikum zulassen wollen.»

Rahmen des Spielplans

Am 18. Juni beginnt die Challenge League, am 2. August sollen alle Spiele abgeschlossen sein. Ausser der Cup, der ist auf die Zeit danach geplant: «Das ist aber noch schwierig, weil die Uefa nicht weiss, ob und wann sie ihre Wettbewerbe weiterführen kann.»

Schäfer

«Wir haben mit unserem Schutzkonzept den Weg für den ganzen Sport geebnet, dass es weitergehen kann.»

Schäfer

«Wir sind seit drei Monaten in einem Ausnahmezustand. Unsere Clubs wurden mit voller Wucht getroffen.»

Schäfer

Jetzt spricht der CEO: «Ich bin zufrieden über die beiden Entscheide.»

Schifferle

Der Ligapräsident hofft, dass keine Klagen eingereicht werden: «Ich gehe nicht davon aus, aber ich bin schon mehrmals nicht von etwas ausgegangen.»

Schifferle

Nochmal: Es sei sehr sachlich diskutiert worden. «Das habe ich geschätzt.»