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Littering im ZürichseeJedes Jahr fischt er bis zu einer Tonne Müll aus dem See

Samuel Weidmann lebt vom Fischen im Zürichsee. Doch hängt in seinen Netzen auch zunehmend Abfall. Bei einer Ausfahrt zeigt er, mit welchen Fängen der Berufsfischer zu rechnen hat.

PET-Flaschen statt Fische: Bei einer Ausfahrt zeigt der Berufsfischer Samuel Weidmann, welcher Abfall in seinen Netzen landet.
PET-Flaschen statt Fische: Bei einer Ausfahrt zeigt der Berufsfischer Samuel Weidmann, welcher Abfall in seinen Netzen landet.
Foto: Manuela Matt

Ein einziges Geräusch durchbricht die Stille der klaren Nacht. Es ist der Motor des weiss-blauen Fischerboots, das umgeben von Schilf auf dem ruhigen Wasser driftet. Sonst scheint am Ufer des Zürichsees um fünf Uhr morgens fast alles noch im Tiefschlaf. Einer ist jedoch hellwach: Samuel Weidmann. Er schleppt gerade die letzten Kisten ins Boot, dann gehts von der Anlegestelle der Fischerei los. In der einen Hand hält er das Ruder, in der anderen die Thermosflasche, gefüllt mit Kaffee. Die Strecke: einmal Stäfa–Wädenswil. Mit einem heftigen Ruck nimmt das Boot Fahrt auf, nach wenigen Minuten ist Weidmann bei seinen am Vortag im See platzierten Netzen angekommen.

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