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Gefahr auf der StreifIn Kitzbühel werden die Stürze vermarktet

Steiler, gefährlicher, brutaler: Das Rennen in Tirol lebt von seinem Ruf. Dabei kann auch einmal die Unvernunft siegen. Urs Kryenbühl hat das bei seinem Sturz schmerzlich erfahren.

In der Luft drückt es die Ski von Urs Kryenbühl Richtung Boden: Er verliert die Kontrolle und knallt heftig auf die Piste.
In der Luft drückt es die Ski von Urs Kryenbühl Richtung Boden: Er verliert die Kontrolle und knallt heftig auf die Piste.
Foto: Christian Bruna (Keystone)

Ein dumpfer Bass brummt. Ein Knall durchbricht die Monotonie. Einmal. Zweimal. Dreimal.

Ein Skifahrer fliegt durch die Luft, schlägt auf dem pickelharten Boden auf. Ein Skifahrer prallt in Höchsttempo in die Streckenbegrenzung. Ein Skifahrer überschlägt sich zigmal und landet in den Zuschauern am Rand.

Es sind die ersten Szenen des Trailers zum Film «One Hell of a Ride»: die Höllenfahrt. Das ist es für die Wahnsinnigen, die sich auf die Streif wagen, dieses Ungeheuer einer Abfahrtspiste, die Karrieren verkürzt oder beendet, Fahrer in Krankenhäuser schickt und sie um ihr Leben kämpfen lässt. Das ist die Botschaft, die nicht nur der Spektakelfilm vermittelt. Es ist die Botschaft, die dieser Berg in die Skiwelt tragen soll: In Kitzbühel ist alles steiler, gefährlicher, brutaler, schneller als irgendwo sonst.

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