Zum Hauptinhalt springen

Brand in RecyclinganlageRauch in Schlieren: «Die Gefahr ist gebannt»

In Schlieren ist Elektroschrott in Brand geraten. Es ist starker Rauch entstanden. Aus Sicherheitsgründen mussten Anwohner die Fenster schliessen. Nun darf wieder gelüftet werden.

Brand in Schlieren: Aus Sicherheitsgründen sollen Stadtzürcher und Limmattaler Fenster und Türen schliessen.
Brand in Schlieren: Aus Sicherheitsgründen sollen Stadtzürcher und Limmattaler Fenster und Türen schliessen.
Bild: 20min

In einer Recyclinganlage in Schlieren ist am Mittwochmorgen ein Brand ausgebrochen. Die entsprechende Meldung sei kurz vor 9 Uhr bei der Einsatzzentrale eingegangen, wie die Kantonspolizei Zürich am Mittwoch mitteilt.

Das Feuer ist aus noch ungeklärten Gründen in einer Mulde mit Elektroschrott entstanden. Die Einsatzkräfte konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen, wegen der starken Rauchentwicklung dauerten die Löscharbeiten aber bis in den Nachmittag an.

Weit herum Sichtbar: Die Rauchsäule in Schlieren am Mittwochmorgen.
Weit herum Sichtbar: Die Rauchsäule in Schlieren am Mittwochmorgen.
Bild: 20Min.

Alle im Betrieb anwesenden Angestellten konnten das Gebäude gemäss Polizeimeldung rechtzeitig verlassen. Rund 20 Personen wurden durch die Rettungssanitäter medizinisch untersucht, Verletzte gab es keine. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf über hunderttausend Franken geschätzt.

Ob Gefahr besteht, ist noch unklar

Lange Zeit war unklar, ob durch die starke Rauchentwicklung eine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Aus Sicherheitsgründen wurden deshalb per Alertswiss die Anwohner im betroffenen Gebiet dazu aufgefordert, Fenster und Türen verschlossen zu halten und die Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten.

Auch jetzt sei nicht restlos geklärt, wie gefährlich der entstandene Rauch war, sagt ein Sprecher der Kantonspolizei Zürich auf Anfrage. «Die Bedrohung ist aber gebannt, die Warnung wurde inzwischen aufgehoben. Jetzt kann man wieder lüften.»

Die betroffene Region: Alertswiss gab am Mittwoch eine Warnung aus.
Bild: Screenshot Alert.swiss