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Mehr Nahrung für FischeIm Zürichsee hat sich Kolossales ereignet

Stürme liessen den Zürichsee tief durchatmen. Das hat zur Umwälzung der Wasserschichten geführt: gute Aussichten für einen grösseren Fischbestand.

Wasserforscher Thomas Posch und die limnologische Station in Kilchberg haben eine für Laien kleine Entdeckung gemacht, die für den Zürichsee eine noch kaum absehbare Bedeutung haben könnte: Das Tiefenwasser hat sich um ein Grad erwärmt.
Wasserforscher Thomas Posch und die limnologische Station in Kilchberg haben eine für Laien kleine Entdeckung gemacht, die für den Zürichsee eine noch kaum absehbare Bedeutung haben könnte: Das Tiefenwasser hat sich um ein Grad erwärmt.
Foto: Limnologische Station Kilchberg

Ein einziges Grad Temperaturunterschied, und schon ist ein kleines Wunder geschehen. Sogar Thomas Posch staunt. Der Professor und Projektleiter an der limnologischen Station in Kilchberg – eine Aussenstelle der Universität Zürich zur Erforschung des Ökosystems im Zürichsee – war es, der die radikale Veränderung der Temperaturverhältnisse feststellte. Im März hatte das Wasser auf 120 Meter Tiefe 5 Grad Celsius. Aufgrund der physikalischen Dichte, sollte das Wasser dort eigentlich 4 Grad kalt sein. Die Veränderung dürfte eine Folge der Klimaerwärmung und eines erneut milden Winters sein, ist also eine schlechte Nachricht.

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