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Autorin aus ThalwilIhr Roman zeigt, wie sich eine Witwe zur Champagner-Königin mauserte

Susanne Popp aus Thalwil hat eine Romanbiografie über die Unternehmerin Veuve Clicquot geschrieben. Für ihre Recherchen fuhr sie in die Hauptstadt der Champagnertradition und lernte den Edeltropfen erst richtig zu schätzen.

Die Autorin Susanne Popp serviert den Champagner von Veuve Clicquot in der Regel mit Lachs oder Krabben – und nicht mit gewöhnlichen Salzbrezeln.
Die Autorin Susanne Popp serviert den Champagner von Veuve Clicquot in der Regel mit Lachs oder Krabben – und nicht mit gewöhnlichen Salzbrezeln.
Foto: Michael Trost

Susanne Popp stammt aus der Südpfalz, einer klassischen deutschen Weinbauregion. «Zu Hause haben wir oft Winzersekt getrunken», erzählt die 53-Jährige, die seit einigen Jahren mit ihrer Familie in Thalwil lebt. Hier kommt heute öfter mal eine Champagnerflasche auf den Tisch, am liebsten die mit der leuchtend dunkelgelben Etikette: Veuve Clicquot. Und das hat seinen Grund.

Vor wenigen Wochen veröffentlichte Susanne Popp ihr erstes Buch, eine Romanbiografie über Madame Barbe-Nicole Clicquot – besser bekannt als Veuve Clicquot. Diese war «eine mutige Frau zwischen Selbstverwirklichung und Liebe», wie der Klappentext verheisst. Das Besondere: Die Witwe Clicquot lebte und geschäftete im frühen 19. Jahrhundert, als eigenständige Frauen alles andere als selbstverständlich waren. «Ich wollte nicht die Muse eines berühmten Mannes beschreiben», sagt Susanne Popp, die sich schon immer für historische Romane interessiert hat und gern literarische Zeitreisen unternimmt.

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