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Leitartikel zu Corona in der RomandieIgnoranz kostet und kann tödlich sein

Die Nonchalance der Westschweizer und die irrwitzigen Ratschläge ihrer Politiker zeigen sich in den Pandemiezahlen. Das Umdenken kommt spät.

Dieses pandemische Lebensgefühl: Protest gegen die Corona-bedingte Schliessung von Gaststätten in Lausanne.
Dieses pandemische Lebensgefühl: Protest gegen die Corona-bedingte Schliessung von Gaststätten in Lausanne.
Foto: Cyril Zingaro (Keystone)

Die Corona-Pandemie spaltet die Sprachregionen wie schon lange nicht mehr.

Die Romandie schleppt sich durch die zweite Welle. Ärztinnen und Pfleger bewältigen eine Rekordzahl an Hospitalisierungen. Bestatter arbeiten am Limit. Die Deutschschweiz dagegen kam bisher glimpflich davon. Selbst die deutschsprachigen Gebiete in den Kantonen Freiburg und Wallis haben weniger Corona-Fälle als die frankofonen Distrikte. Patienten aus der Romandie müssen in den Unikliniken in Bern, Basel und Zürich versorgt werden, um die überforderten Spitäler in der Romandie zu entlasten.

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