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Fernsehkoch aus Küsnacht«Ich will Jamie Oliver nicht kopieren»

David Geisser zeigt in seiner Fernsehsendung, wie ein Candlelight-Dinner gelingt. Hobbyköchen rät er: «Traut euch etwas zu!»

David Geisser, einst Schweizer Gardist, bereitet in seinem Kochstudio in Uster die Rezepte für seine Sendung im TVO vor.
David Geisser, einst Schweizer Gardist, bereitet in seinem Kochstudio in Uster die Rezepte für seine Sendung im TVO vor.
Foto: Sabine Rock

Ein «Mediterranes Lammnierstück mit Kräuterkruste» soll es werden. Das Gericht sei ideal für ein Candlelight-Dinner, heisst es in der Anmoderation der Sendung «Choche und Gnüsse». Gesendet wurde die Folge 2019 auf dem Ostschweizer Privatsender TVO.

Fernsehkoch David Geisser aus Küsnacht zeigt da den Zuschauern vor den TV-Geräten, wie das Fleisch so gelingt, dass es eines Candlelight-Dinners auch wirklich würdig ist. Ein halbes Dutzend Kameras sind dannzumal auf ihn und seinen Gast Lynn Grütter gerichtet.

Alles wird kommentiert

Ein Jahr später: Geisser erklärt in der Küche, in der er und sein Team demnächst neue Folgen drehen werden, worauf er beim Kochen fürs Fernsehen achten muss. «Damit das Gericht zu Hause gelingt, wähle ich nicht zu schwierige Rezepte aus», sagt er. Zudem kommentiere er jeden Arbeitsschritt sehr genau. Das ständige Reden unterscheide das TV-Kochen vom normalen Kochen. «Hier kann ich nicht still vor mich hin arbeiten.» Als er sich mit einer Salz- und einer Pfeffermühle in der besagten Folge dem Lammnierstück zuwendet, erklärt er etwa: «Man traut sich häufig nicht, genügend zu salzen. Es darf schon richtig Salz drauf sein – dann wird es nicht fad.»

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