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Interview mit Markus Somm«Ich verstehe nicht, warum Wädenswil ein Bildungsstandort sein will»

Journalist und Historiker Markus Somm kritisiert die Wädenswiler Politik, spricht über seine Sicht auf Amerika und sagt, warum er Corona-Lockdowns für verantwortungslos hält.

Markus Somm diskutiert in einer Radiosendung wöchentlich mit Roger Schawinski über das US-amerikanische Politgeschehen.
Markus Somm diskutiert in einer Radiosendung wöchentlich mit Roger Schawinski über das US-amerikanische Politgeschehen.
Foto: Patrick Gutenberg

Sie sind Trump-Fan. Nun wird Joe Biden neuer US-Präsident. Sie müssen betrübt sein.

Nein, das ist der Lauf der Demokratie. Obschon ich überzeugt bin, dass Joe Biden wenig Positives bringen wird, geht das Leben auch in den USA weiter. Für uns Schweizer bedeuten die vier Jahre Trump eine verpasste Chance. So eng war unser Verhältnis zu einer US-Regierung noch nie. Leider haben wir wenig daraus gemacht.

In Ihrer Sendung mit Roger Schawinski auf Radio 1 haben Sie nun vier Jahre lang wöchentlich über Donald Trump und die amerikanische Politik gesprochen. Was macht Sie eigentlich zum USA-Experten?

Ich kenne Amerika sehr gut, habe dort studiert und gelebt. Nach wie vor pflegen wir engen Kontakt zu vielen Freunden – die, das muss ich zugeben, nun sehr glücklich sind. Die meisten Freunde, die wir von Harvard her kennen, sind vehemente Trump-Gegner. Zudem habe ich US-Geschichte studiert und nutze täglich Quellen wie Zeitungen oder Blogs, wie Roger Schawinski übrigens auch.

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