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Interview mit Michel Péclard«Ich spinne ein wenig»

Michel Péclard gilt als einer der kreativsten und innovativsten Köpfe in der Zürcher Gastrowelt. Ein Gespräch über das Wirten in Corona-Zeiten, Ritalin und Neid.

Alles begann mit einer Würstchenbude – heute gehören Michel Péclard über ein Dutzend Restaurants rund um den Zürichsee.
Alles begann mit einer Würstchenbude – heute gehören Michel Péclard über ein Dutzend Restaurants rund um den Zürichsee.
Foto: André Springer

Wir treffen Michel Péclard an einem Montagmittag im November in der Hafenbeiz in Kilchberg, die er Mitte Oktober eröffnet hat. Das aufgehellte Fachwerk im Inneren des Riegelbaus öffnet den Blick nach draussen. Herzstück ist ein offenes Feuer. Wie alle seine Lokale hat Péclard auch die Hafenbeiz mit einem Bühnenbildner zusammen geplant. «Ich habe wahnsinnig Freude an diesem Ort», sagt der Unternehmer. In Gedanken ist er aber bereits bei seinen nächsten Projekten.

Täglich neue Ansteckungszahlen, fast täglich neue Einschränkungen wegen Corona: Schlafen Sie noch gut?

Ja. Wir hatten einen der besten Sommer seit je. Unsere Restaurants sind kleine Feriendomizile und wurden von den Leuten, die nicht verreisen konnten, gerne besucht. Ausserdem hatten wir eine Versicherung. Wir hatten Glück.

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