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Alterszentrum in Hombrechtikon«Wegen des Coronavirus mussten wir das Alterszentrum zweimal schliessen»

Madeleine Henle, Geschäftsführerin des Alterszentrums Breitlen, erzählt von ungewöhnlichen Schutzmassnahmen, Entspannungstee für Mitarbeiter und Feiern im Baucontainer.

Madeleine Henle, Geschäftsführerin des Alterszentrums Breitlen, im «Weihnachtshüüsli». Hier können Bewohner des Alterszentrums mit ihren Angehörigen zur Weihnachtszeit im sicheren Rahmen feiern. Henle hat nur für das Foto ihre Maske abgenommen.
Madeleine Henle, Geschäftsführerin des Alterszentrums Breitlen, im «Weihnachtshüüsli». Hier können Bewohner des Alterszentrums mit ihren Angehörigen zur Weihnachtszeit im sicheren Rahmen feiern. Henle hat nur für das Foto ihre Maske abgenommen.
Foto: Michael Trost

Wer jemandem im Alterszentrum Breitlen in Hombrechtikon besuchen möchte, muss sich beim Eingang melden und die Personalien hinterlassen. In einem abgetrennten Bereich kann der Besuch dann stattfinden. Die Vertreter dieser Zeitung werden von Geschäftsführerin Madeleine Henle allerdings zum «Weihnachtshüüsli» hinübergebeten, das vor dem Alterszentrum steht. In dem geschmückten Baucontainer sollen Bewohner mit Angehörigen besinnlich und sicher Weihnachten feiern können.

Sie führen ein Haus, in dem 52 Menschen leben, für die das Coronavirus lebensbedrohlich ist. Woran denken Sie, wenn Sie morgens zur Arbeit gehen?

In den ersten Wochen der Pandemie war Corona immer präsent. Ich dachte nicht nur am Morgen daran, sondern hatte deswegen auch schlaflose Nächte. Das Virus war bedrohlich und unheimlich. Mit der Zeit haben wir im Alterszentrum gelernt, damit umzugehen.

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