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Im Gespräch«Ich brachte Säcke voller Pfahlbau-Fundstücke ins Landesmuseum»

Der 73-jährige Hugo Würsch hat im Kilchberger Tauchclub Glaukos die Anfänge des Tauchens miterlebt. Er suchte im Zürichsee nach Pfahlbauten und entdeckte einmal ein Krokodil.

Hugo Würsch taucht seit 55 Jahren im Zürichsee und ist die gute Seele des Tauchclubs Glaukos in Kilchberg – dem ältesten Tauchclub der Schweiz.
Hugo Würsch taucht seit 55 Jahren im Zürichsee und ist die gute Seele des Tauchclubs Glaukos in Kilchberg – dem ältesten Tauchclub der Schweiz.
Foto: Sabine Rock

Hugo Würsch, Sie tauchen seit 55 Jahren. Wie muss man sich die Ausrüstung von damals vorstellen?

Es gab Nasstauchanzüge, aber nur in drei verschiedenen Grössen. Sie sahen aus wie Gummisäcke und waren überhaupt nicht eng anliegend wie heute, weshalb sich das Wasser im Anzug nicht erwärmen konnte. Um nicht zu frieren, nahmen manche Taucher eine Thermoskanne mit heissem Wasser mit und füllten dieses vor dem Tauchgang in den Anzug. Andere wiederum wärmten ihren Anzug mit Urin.

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