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SCB: Raffainer im Interview«Ich bin kein Narzisst, der kommt und sagt, wie es läuft»

Raeto Raffainer ist «Feuer und Flamme» für seine neue Aufgabe in Bern.

Aus Davos ist Enttäuschung zu vernehmen, Frust ebenfalls. Haben Sie ein schlechtes Gewissen?

In gewisser Weise ja, insbesondere gegenüber den Spielern und Trainern. Sie sind verantwortlich dafür, dass ich in Bern diese Chance kriege. Sie haben einen «smoothen» Übergang vom alten zum neuen HCD ermöglicht. Wäre uns dieser nicht so gut gelungen, der SCB hätte mich kaum angefragt. Dafür habe ich mich bei ihnen bedankt.

Sie waren in Davos das Gesicht des Umbruchs und des Aufschwungs. Nun werfen Ihnen einige Illoyalität vor. Können Sie das nachvollziehen?

Ich habe Verständnis für gewisse Emotionen. Aber ich bin 39, Sportchef in der National League. Da ist es in elf von zwölf Organisationen das höchste der Gefühle, 10 Jahre lang Sportchef zu bleiben – oder einmal CEO zu werden. Aber der SCB hat nun eine völlig neue, herausfordernde Position geschaffen.

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