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Zukunft von öffentlich-rechtlichen Stiftungen ist ungewiss

Das neue Gemeindegesetz sieht keine öffentlich-rechtlichen Stiftungen vor. Doch verschwunden sind diese Institutionen damit natürlich nicht. Zwei öffentlich-rechtliche Stiftungen aus dem Bezirk Horgen haben das Zeug zu Präzedenzfällen.

Sibylle Saxer
Armin Steinmann, Bezirksratspräsident Horgen sagt: «Es steht nirgends im Gemeindegesetz, dass bestehende öffentlich-rechtliche Stiftungen umgewandelt werden müssen.»
Armin Steinmann, Bezirksratspräsident Horgen sagt: «Es steht nirgends im Gemeindegesetz, dass bestehende öffentlich-rechtliche Stiftungen umgewandelt werden müssen.»
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Es ist gängige Praxis in verschiedenen Gemeinden am Zürichsee, dass sie Aufgaben wie ihr Alterszentrum an eine Stiftung auslagern. So hat es die Gemeinde Kilchberg 1959 mit ihrem Altersheim gemacht und hat die Stiftung Alterszentrum Hochweid gegründet. Die Stiftung bezweckt Bau und Betrieb von Alters- und Pflegeheimen sowie Alterssiedlungen in der Gemeinde Kilchberg. In der Nachbargemeinde wurde 1971 die Stiftung Wohnungsbau Rüschlikon gegründet. Sie hat den Auftrag, für Rüschlikon preisgünstige Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Es gibt gut 40 andere ähnliche Stiftungen rund um den Zürichsee, beispielsweise die Stiftung Alterszentrum Platten in Meilen oder die Stiftung Serata in Thalwil.

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