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Chugelibirne: Alles andere ist Beilage

Die Chugelibirne ist zum Obst des Jahres gekürt worden. Ein Besuch in einem Hühnergehege und einer Bauernstube offenbart, wieso diese alte Delikatesse vom Aussterben bewahrt werden muss.

Die Chugelibirne aus dem Ofen: Sie ist weich im Biss und schmeckt süss, mit einer feinen Karamellnote.
Die Chugelibirne aus dem Ofen: Sie ist weich im Biss und schmeckt süss, mit einer feinen Karamellnote.
Sabine Rock

Hier auf dem Esstisch in der Bauernstube liegt sie, die Bratbirne, die so rar geworden ist wie Schnee in diesem Winter. Bäuerin Maya Läubli vom Hof zur Matte im Horgner Ortsteil Arn hat sieben Stück der Bratbirnen, die auch Chugelibirnen genannt werden, aus dem Keller geholt.

Sie hat sie auf einem weissen Teller angeordnet, die grösste Frucht in der Mitte, die kleinen rundherum. Die Birnen sind chugelirund, wie es der Name schon sagt, schimmern grün-bräunlich und zeigen erste Anzeichen von Schrumpligkeit.«Esst, sie schmecken gut», fordert Maya Läubli die Tischrunde auf.

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