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Wie die Heime bei Kostendruck und Personalmangel die Pflegequalität anpassen

Die Bedürfnisse und Ansprüche in der Altenpflege steigen wie auch die Kosten, Fachpersonal ist rar. Der Druck auf die Heime nimmt zu, sie reagieren darauf unterschiedlich. Die ZSZ hat Heime befragt, die bei der Pflege aus- oder abgebaut haben.

Oft fehlt die Zeit, um ältere Menschen zu betreuen. Pflegerinnen in Alterszentren nennen die Situation gar «Irrsinn». So hat sich die Pflegequalität in den Heimen der Region entwickelt...
Oft fehlt die Zeit, um ältere Menschen zu betreuen. Pflegerinnen in Alterszentren nennen die Situation gar «Irrsinn». So hat sich die Pflegequalität in den Heimen der Region entwickelt...
Symbolbild
Verbessert im Vierjahresvergleich: Alterszentrum in Meilen.
Verbessert im Vierjahresvergleich: Alterszentrum in Meilen.
Michael Trost
Verschlechtert: Altersheim Stapfer Stiftung Horgen.
Verschlechtert: Altersheim Stapfer Stiftung Horgen.
Manuela Matt
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Wo Arbeitsaufwand und Kosten steigen, droht Leistungsabbau. «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» berichteten am Sonntag, dass 299 der 1552 Alters- und Pflegeheime in der Schweiz zwischen 2012 und 2016 bei der Pflege gespart haben. Personal wurde abgebaut oder der Ausbildungsgrad gesenkt, indem der Anteil von Hilfspflegepersonal erhöht wurde. Während der Abbau in den Kantonen Bern und Waadt teils bedenkliche Züge aufweist, haben sich die Heime in Zürich und St. Gallen besser auf den Wandel eingestellt. Fast alle konnten ihren Pflegestandard halten oder sogar erhöhen.

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