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Wegen Quarantäne: Catering-Firma verliert Auftrag

Das Geschäftsjahr begann gut für Segantini Catering. Bereits zum achten Mal war die Adliswiler Firma diesen Januar Teil der Gastronomie am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos. Dann hielt das Coronavirus Einzug in der Schweiz.

Anlässe werden verschoben oder abgesagt: Wegen dem Coronavirus ist das Catering-Geschäft praktisch zum Erliegen gekommen.
Anlässe werden verschoben oder abgesagt: Wegen dem Coronavirus ist das Catering-Geschäft praktisch zum Erliegen gekommen.
Pixabay

Die Auswirkungen des Bundesratsentscheids vom 28. Februar trafen die Cateringfirma hart. Von 22 geplanten Anlässen im März wurde mehr als die Hälfte verschoben oder abgesagt, wie Gianni Segantini, Geschäftsführer und Inhaber, auf Anfrage mitteilt. Dies, obwohl die Gästezahl jeweils weit unter der 1000-Personen-Grenze liege. Von den Absagen seien ausserdem auch Veranstaltungen betroffen, die erst im Juni stattfinden sollten. «Ich bezweifle, dass sich die Lage bald beruhigt», sagt Segantini. «Denn die Unsicherheit unserer Kunden ist zurzeit gross.» Internationale Firmen, die zum Beispiel Massnahmen wie Reisestopps für ihre Mitarbeiter durchsetzen, führen auch keine Events mehr durch. Das Risiko sei zu hoch und eine genaue Kontrolle der Gäste zu aufwendig.

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