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Wanderweg ohne Bewilligung zubetoniert

Ein Wanderweg in Horgen wurde von der Gemeinde grossteils zubetoniert. Der Regierungsrat rügt die Gemeinde und verlangt ein nachträgliches Gesuch.

Ohne Gesuch hat die Gemeinde Horgen einen Grossteil der Hinterrütistrasse im Horgnerberg zubetoniert.
Ohne Gesuch hat die Gemeinde Horgen einen Grossteil der Hinterrütistrasse im Horgnerberg zubetoniert.
Michael Trost

Die Hinterrütistrasse oberhalb der Autobahn in Horgen führt steil in Richtung Horgnerberg. Über das Strässchen gelangt man beispielsweise zur Konzerthalle Atelier Hinterrüti, oder man kann, an einer Weggabelung angekommen, weiter in Richtung Horgner Bergweiher oder Hirzel gehen.

Der untere Teil der etwa 900 Meter langen Strasse ist asphaltiert. Wie aber die linke Zürcher Zeitung «P.S.» schreibt, wurden im Jahr 2016 und 2018 kurzerhand Bauarbeiten auf der Strasse unternommen und die Kiesstrasse im oberen Teil ebenfalls zubetoniert. So hat die Gemeinde die Fahrspur für Fahrzeuge verstärkt. Auf einer Strecke von etwa 400 Meter wurden zwei Fahrstreifen, die jeweils 90 Zentimeter breit sind, betoniert. In der Mitte der ehemaligen Kiesstrasse, zwischen der Fahrspur, bleibt ein schmaler Streifen Kiesweg übrig. Ebenfalls mit einer Breite von 90 Zentimeter.

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