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Völlige Sicherheit für Bewohner und Angehörige gibt es nie

Der Fall eines Betreuers, der sich in einem Heim an einem Behinderten vergangen hat, wirft viele Fragen auf. Für Fachleute ist aber klar: Es gilt die Null-Toleranz-Haltung.

Hinschauen, Transparenz schaffen und handeln: So sollten die Verantwortlichen von Heimen damit umgehen, wenn etwas passiert.
Hinschauen, Transparenz schaffen und handeln: So sollten die Verantwortlichen von Heimen damit umgehen, wenn etwas passiert.
Getty Images / iStockphoto

Eine hundertprozentige Sicherheit ist nie möglich. Diesen Satz hört man oft, wenn Fragen zu sexuellen Übergriffen in Behindertenwohnheimen gestellt werden. Auch Peter Saxenhofer, Geschäftsführer von Insos Schweiz benutzt ihn.

Insos ist der nationale Branchenverband der Institutionen für Menschen mit Behinderung. Er vertritt die Interessen von über 800 Dienstleistungsanbietern für Menschen mit Beeinträchtigung. Den spezifischen Fall aus dem Bezirk Horgen kennt Saxenhofer nicht. Ganz grundsätzlich hält er aber fest: Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe erschütterten ihn sehr. Täter würden Opfern grosses Leid zufügen, das sie ein Leben lang verfolgen könne.

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