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Verteidiger äussert Zweifel an Raub

32 Monate soll ein 30-Jähriger nach dem Urteil des Horgner Bezirksgerichts absitzen. Am Obergericht könnte sich die Strafe drastisch verkürzen. So wurde eine Strafanzeige zurückgezogen.

Der Angeklagte soll in Wädenswil einen Mann ausgeraubt haben, der kurz zuvor Geld von einem Bancomaten bezogen hatte. Diese Version geriet nun aber vor dem Obergericht in Zweifel.
Der Angeklagte soll in Wädenswil einen Mann ausgeraubt haben, der kurz zuvor Geld von einem Bancomaten bezogen hatte. Diese Version geriet nun aber vor dem Obergericht in Zweifel.
Symbolbild, Keystone

Sein Vorstrafenregister ist lang, die neuste Anklage ebenfalls. Doch der 30-Jährige schwört, dass er sich geändert hat. Seit Anfang Jahr ist er Vater, er arbeitet regelmässig auf dem Bau und nehme mit seltenen Ausnahmen keine Drogen mehr.

Der gebürtige Mazedonier bestreitet nicht, dass er am Zürcher Hauptbahnhof eine Auseinandersetzung mit Securitrans-Mitarbeitern hatte. Er war sturzbetrunken, hat die Männer mit dem Tod bedroht und mit Schimpfwörtern bedacht. Hingegen hat ein anderer Kontrahent seine Anzeige zurückgezogen. Die Anklage wegen Drohung mit einem Messer an der Langstrasse dürfte sich nicht halten lassen. Bleibt der schwerste Vorwurf: Zusammen mit einem Unbekannten soll er im August 2013 einen Mann überfallen haben, der kurz davor am ZKB-Bancomat in Wädenswil Geld abgehoben hatte. Die Tat soll vor dem Hotel Du Lac passiert sein.

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