Wädenswil

Über 100 Fotovoltaikanlagen in Wädenswil

Die Stadt informiere ungenügend über die Entwicklung des Energieverbrauchs, finden die Grünen. Der Stadtrat liefert nun die Zahlen.

In Wädenswil (ohne Hütten und Schönenberg) sind 102 Fotovoltaikanlagen in Betrieb. (Symbolbild)

In Wädenswil (ohne Hütten und Schönenberg) sind 102 Fotovoltaikanlagen in Betrieb. (Symbolbild) Bild: Archiv Marc Dahinden

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Jährlich wird 1 Prozent der Altbauten energetisch saniert. Der Bund möchte den Anteil auf 2 Prozent erhöhen, wie die Grünen in ihrer schriftlichen Anfrage an den Stadtrat festgehalten haben. In Wädenswil liegt der Wert bei den stadteigenen Liegenschaften bei rund 1,8 Prozent, wie der Stadtrat nun in seiner Antwort schreibt.

Die Stadt beziehe für eine Fläche von gut 100'000 Quadratmetern Energie für ihre Liegenschaften. In den letzten zehn Jahren seien davon durchschnittlich je 1850 Quadratmeter saniert worden. Man gehe davon aus, dass eine Dachsanierung den Energieverbrauch um rund 20 Prozent reduziere. Bei einer Fassadensanierung liege die Reduktion bei 30 Prozent, bei einem Fenster- oder Heizungsersatz bei je 15 Prozent.

Der Anteil der erneuerbaren Energien liege bei den städtischen Liegenschaften konstant bei 43 Prozent. Im Strombereich seit 2015 bei 100 Prozent. Seit letztem Jahr werde zu 50 Prozent «Naturemade Star»-zertifizierter Ökostrom der EKZ bezogen. Die anderen 50 Prozent stammten aus Schweizer Wasserkraft.

Informationen im Geschäftsbericht

Auch für den Anteil des Solarstroms liefert der Stadtrat in seiner Antwort auf die Anfrage der Grünen Zahlen. Rund 11 Prozent des Stromverbrauchs der Stadt produzieren die städtischen Fotovoltaikanlagen. Weitere Fotovoltaikanlagen sind auf dem Kindergarten Meierhof, dem Strandbad Rietliau, dem Entsorgungspark und auf dem neuen Kindergarten und Hort der Schulanlage Glärnisch vorgesehen.

In Wädenswil (ohne Hütten und Schönenberg) sind 102 Fotovoltaikanlagen in Betrieb. Wie viel Energie sie erzeugen, sei aber nicht erfasst. Diese Anlagen lieferten gemäss EKZ 2666 MWh ins Stromnetz.

Die Grünen forderten den Stadtrat auf, die Energiebuchhaltung zu veröffentlichen. Diese sei ein Arbeitsinstrument der Verwaltung, entgegnet der Stadtrat nun. Resultate und Erkenntnisse der Energiebuchhaltung seien im Geschäftsbericht publiziert. Detailliertere Resultate seien im Energiestadtbericht 2014-18 zu finden. (red)

Erstellt: 25.06.2019, 15:56 Uhr

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