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Trotz Defizit – Oberrieden will Steuerfuss halten

Das Budget der Gemeinde Oberrieden für 2020 sieht ein Minus von einer halben Million vor. Trotzdem soll der Steuerfuss vorerst nicht steigen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner von Oberrieden können für 2020 mit einem gleichbleibenden Steuerfuss rechnen.
Die Bewohnerinnen und Bewohner von Oberrieden können für 2020 mit einem gleichbleibenden Steuerfuss rechnen.
Archiv Moritz Hager

Zwischen 2014 und 2017 kannte der Oberriedner Steuerfuss nur eine Richtung: aufwärts. Kontinuierlich wurde er von 82 auf 88 Prozent angehoben. Seither verharrt er auf diesem Niveau. Und dies soll auch nächstes Jahr so bleiben, wie aus einer Mitteilung des Gemeinderats hervorgeht.

Allerdings rechnet die Oberriedner Exekutive nächstes Jahr auch mit einem Defizit von 462000 Franken. Dies bei einem Aufwand von 33,9 Millionen Franken und einem Ertrag von 33,5 Mio. Franken. «Vor allem beim Schulpersonal und den Ergänzungsleistungen haben wir steigende Ausgaben», begründet Finanzvorsteherin Sandra Burlet Pavone (FDP) das budgetierte Minus. Zudem rechne der Gemeinderat mit weniger Erträgen. «Momentan ist diese Situation verkraftbar», sagt Burlet Pavone, «aber wenn sie so bleibt, sind längerfristig Massnahmen nötig.» Sprich: Sparen oder Steuerfusserhöhung.

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