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Theatergruppe Langnau geht mit Publikum auf Tuchfühlung

Drama, Verwirrung, Gelächter und eine Bühne im Grossformat: Die aktuelle Produktion «Volpone» der Theatergruppe Langnau gefiel dem Premierenpublikum.

Gewohnt die Leute auszunehmen, stolpert Volpone (gespielt von Erwin Beetschen) schliesslich über seine eigenen Intrigen.
Gewohnt die Leute auszunehmen, stolpert Volpone (gespielt von Erwin Beetschen) schliesslich über seine eigenen Intrigen.
Moritz Hager

Die 65 Zuschauer, welche am Freitagabend die Treppe im Turbine-Theater hinunterstiegen, staunten nicht schlecht: Die Theaterbühne war nicht wie gewohnt am einen oder anderen Ende des Saals angebracht, sondern gleich an beiden – verbunden mit einer Catwalk ähnlichen, goldenen Verbindungsbühne.

Regisseur und Bühnenbildner Marius Vontobel hatte sich einiges einfallen lassen, um die Residenz des reichen Venezianers Volpone pompös darzustellen. Volpone, verkörpert durch Erwin Beetschen, schmiedet zusammen mit seinem Gehilfen und Schmarotzer Mosca, gespielt von Roberto Waser, die wildesten Pläne. Als kinderloser, unverheirateter Reicher wird Volpone zur Zielscheibe für verschiedene Erbschleicher in Venedig, die ihm alle vermeintlich wohlgesinnt sind.

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