Schönenberg

Theater Schönenberg ist ab jetzt im Frühling am Start

Das Theater Schönenberg bringt am kommenden Wochenende das Stück «S’Jubiläum» auf die Bühne des Dorfhuus. Das Lustspiel in drei Akten sorgt für Lacher und Missverständnisse.

Theater Schönenberg probt für den grossen Auftritt: Ehemann Franz (alias Fabio Gulino) stiehlt sich jede Woche in einen berüchtigten Männerclub davon — indes plant seine Frau Gerda Tobler (Andrea Keller) ihr 25-Jahre-Jubiläum. Im Stück «’S Jubiläum» wirds pikant.

Theater Schönenberg probt für den grossen Auftritt: Ehemann Franz (alias Fabio Gulino) stiehlt sich jede Woche in einen berüchtigten Männerclub davon — indes plant seine Frau Gerda Tobler (Andrea Keller) ihr 25-Jahre-Jubiläum. Im Stück «’S Jubiläum» wirds pikant. Bild: Manuela Matt

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Wer sich denkt, dass doch das Theater Schönenberg erst grad Aufführung hatte, der liegt nicht falsch. Im vergangenen Herbst hat das Theater ein Stück aufgeführt. Und jetzt, nur ein halbes Jahr später, lädt der Verein schon wieder zur Aufführung ins Dorfhuus. Wieso? «Neu findet unser Theater im Frühling und nicht mehr im Herbst statt», klärt Vereinspräsidentin Esther Bachmann auf.

Dies sei ein Anliegen der meisten Schauspielerinnen und Schauspieler gewesen. «Wir wollen lieber an den kalten Wintertagen üben, anstatt an schönen und warmen Sommerabenden zum Proben drinnen zu sein», so Bachmann. Da der Verein aber nicht fast eineinhalb Jahre bis zum nächsten Stück warten wollte, hat er sich entschieden, schon diesen Frühling mit der neuen Tradition zu beginnen.

Zu wenig Schauspieler

Durch diesen Wechsel hatten die Schauspielerinnen und Schauspieler weniger Zeit, ein Stück einzustudieren. Deshalb haben sie sich für ein etwas Kürzeres entschieden. «S’Jubiläum» spielt zwar auch in drei Akten, allerdings seien diese etwas kürzer als auch schon, so Regieassistentin Inez Rijsbermann. Auch wird das Lustspiel von Dieter Gygli heuer nur dreimal aufgeführt, nicht fünf Mal wie bis anhin. Aber ab nächstem Jahr soll — abgesehen von den Frühlingsaufführungen — wieder alles sein wie es vorher war, versichert die Präsidentin.

Die grösste Herausforderung war für den Verein genügend Schauspieler zu finden. Drei Rollen konnten lange nicht besetzt werden, wie Rijsbermann sagt. Eine Schauspielerin, die eigentlich dieses Mal nicht mitmachen wollte, liess sich erweichen und lernte ihren Text sogar auf der Hochzeitsreise.

Für eine andere Rolle ist Regisseur Sepp Lagler eingesprungen. Und aus einem Kommissar wurde eben eine Kommissarin, weil es zu wenige männliche Schauspieler hatte. Nun steht der Cast, das Bühnenbild und die Schauspieler freuen sich, das neue Stück aufzuführen.

Irrungen und Wirrungen

Und darum geht’s: Franz Tobler gaukelt seiner Frau Gerda seit 25 Jahren vor, mit seinem Freund Markus in einem Hilfsprojekt für «Eisbären in Not» engagiert zu sein. In Wirklichkeit trifft er sich aber jeden Mittwoch im Blue Island, einem berüchtigten Männerschuppen. Gerda findet, dass das 25-Jahr-Jubiläum gebührend gefeiert werden muss und plant ein Fest. Dann ist da auch noch die geschwätzige und nicht sonderlich beliebte Nachbarin Norma und als Gerda in ihrer Handtasche einen Männerstringtanga findet, sich aber nicht erinnern kann, wie der dahin gekommen ist, ist das Chaos vorprogrammiert. Die beiden Bardamen Lisa und Tanja, die bei Franz Tobler Unterschlupf suchen, helfen nicht gerade, Ruhe reinzubringen. Das Lustspiel, das für einige Lacher sorgt, ist am Wochenende im Dorfhuus zu sehen.

Freitag, 20. April und Samstag, 21. April, 20 Uhr, Türöffnung und Küche ab 18.30 Uhr, Sonntag,22. April, 13.30 Uhr, Türöffnung und Kuchenbüffet ab 12.45 Uhr. Kein Vorverkauf. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 18.04.2018, 15:48 Uhr

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