Langnau

«The Sound of Music ist ein Musical fürs Gemüt»

Der Broadwayklassiker «The Sound of Music» kommt in Langnau auf die Bühne. Darstellerin und Projektleiterin Merete Amstrup spricht über das Casting und die Herausforderungen des Stücks.

Merete Amstrup (Mitte) spielt in «Sound of Music» Baroness Elsa Schraeder. Zwölf Kinder wirken im Stück mit.

Merete Amstrup (Mitte) spielt in «Sound of Music» Baroness Elsa Schraeder. Zwölf Kinder wirken im Stück mit. Bild: Manuela Matt

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Was hat Sie bewogen, «The Sound of Music» zu inszenieren?
Merete Amstrup: Nachdem wir vor zwei Jahren das Musical «Annie» produziert hatten, wollten wir nun im selben Genre bleiben: bei einem familienfreundlichen Musical fürs Gemüt. Das ist «The Sound of Music» mit seiner wunderschönen, berührenden Geschichte.

Wo liegen die Herausforderungen des Stücks?
Es lebt stark von der Hauptfigur Maria. Von ihrer Energie hängt der Fluss der Handlung ab. Das erfordert von ihrer Darstellerin Milena Feuz äusserste Präsenz während des ganzen Stücks. Herausfordernd sind aber auch die vielen Szenen- und Kostümwechsel, die oft sehr wenig Zeit lassen. Da muss man vor allem bei den Kindern alles gut im Überblick behalten.

Wie ging die Auswahl der Schauspieler vor sich?
Es sind alles Profidarsteller. Einige von ihnen kommen aus der Adliswiler Musicalschule Samts von Patrick Biagioli, der in dem Stück Regie führt. Wir haben mit den Darstellern ein viertägiges Casting durchgeführt, einzeln und in Gruppen.

In dem Stück spielen auch zwölf Kinder mit. War es schwer, sie zu finden?
Es war vor allem schwer, bei einigen von ihnen Nein sagen zu müssen. Bei dem Casting haben auch Kinder von weiter her mitgemacht. Wir haben dann aber aus jenen gewählt, die aus der Region sind. Denn es gibt doch einige zeitaufwändige Proben.

Und woher kommen die Musiker?
Dirigent Fabio Ryser hat schon bei «Annie» mitgewirkt. Er leitet den Musikverein Langnau. Von da sind denn auch einige der Musiker. Zudem sind einige Abschlussstudenten des Konservatoriums dabei. Wir haben auch hier ein Casting veranstaltet.

Daniel Steiner und Merete Amstrup spielen und singen im Musical mit. Bild: Manuela Matt

Sie erwähnten die Zusammenarbeit mit Patrick Biagioli von der Musicalschule Samts. Wie ist diese entstanden?
Ich hätte eigentlich schon für «Annie» gern mit ihm zusammengearbeitet. Aus Zeitgründen hat er mich da auf meine nächste Produktion vertröstet. Daran habe ich mich jetzt erinnert. Zufällig wollte er «The Sound of Music» ohnehin inszenieren.

Eine solche aufwändige Produktion ist wohl sehr kostenintensiv.
Davon wollen wir gar nicht reden (lacht). Vor allem die Technik, Möbel, Kostüme und so weiter verursachen hohe Kosten. Wir wollen den Zuschauern ja etwas bieten. Von öffentlicher Seite werden wir von der Gemeinde Horgen finanziell unterstützt, doch es ginge nicht ohne Mitwirkende, die vor allem aus Leidenschaft und nicht des Geldes wegen mitmachen.

Premiere: Samstag, 26. Oktober, 19.30 Uhr. Schwerzisaal, In der Schwerzi 4, Langnau. Weitere Aufführungen bis Sonntag, 10. November. Tickets unter www.the-sound-of-music.ch oder unter Telefon 076 567 35 49 (Dienstag, Donnerstag und Sonntag von 10 bis 12 Uhr).

Erstellt: 21.10.2019, 17:21 Uhr

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