Thalwil

Thalwiler Chilbi trotz Kälteeinbruch gut besucht

Die Thalwiler Chilbi hat ihrem Namen, Pelzkappenchilbi, einmal mehr alle Ehre gemacht. Pünktlich auf das Chilbiwochenende schlug das Wetter um. Doch davon liessen sich die Chilbigänger nicht beirren.

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Nachdem die Chilbi am Samstag ziemlich verhalten anfing, kamen nach und nach mehr Besucher. Gut eingepackt in dicke Jacken, Regenbekleidung, warme Kappe auf dem Kopf und Regenschirm in der Hand liessen die Thalwi­lerinnen und Thalwiler sich durch den Regen nicht vom Chilbi­besuch abhalten. Nicht gerade­ in Strömen kamen die Besu­cher auf das Chilbigelände, aber immerhin mehr, als aufgrund des Kälteeinbruchs und Regens zu erwarten waren, wie Chilbichefin Brigitt Böni sagte.

Auch auf die Bahnen wagten sich die einen oder anderen. Wobei­ die Geschäfte, die gedeckt waren, sicher Vorteile hatten. Die Auto­scooter waren stets gut ­besetzt. Ebenso wollten viele die Aussicht aus 46 Metern Höhe genies­sen und lösten ein Ticket für das grösste Riesenrad der Schweiz, das zum ersten Mal in Thal­wil gastierte. Das Rad hat einen Durchmesser von 42 Metern und wiegt rund 240 Tonnen. Dass die Kabinen geschlossen sind, kam vielen Fahrgästen sehr gelegen. Etwas weniger Gäste­ hatte Erich Murer mit seiner Bahn Moka Cup, Kaffeetassen, die sich um die eigene Achse drehen­ lassen. Der Schausteller in drit­ter Gene­ration war mit seinem offenen Geschäft ebenfalls zum ersten Mal an der Thalwiler Chilbi. Dies, weil er an der Basler Messe, die gleichzeitig läuft, keinen­ Platz mehr erhalten hat. Vor einigen Jahren war er schon einmal mit seinem Laufgeschäft, einem Spiegelsaal, am Zürichsee. «Wenn das Wetter mitspielt, ist die Chilbi in Thalwil lukrativ», meinte er. Murer hoffte auf einen besseren, trockenen Sonntag und Montag.

Bahnen hören früher auf

Wegen des Regens machten aus­ser die Auto­scooter am Samstagabend alle Bahnen früher Feierabend. Wie Brigitt Böni sagte, ist die Chilbi ruhig verlaufen.

Auch in diesem Jahr betrieben viele­ Vereine und Organisationen einen Stand oder ein Festzelt. Patrick Straub, Leiter der Ju­gend­arbeit Thal­wil, hatte zusammen mit einigen Jugendlichen die Tage vor der Chilbi fleissig Kuchen gebacken, welche dann an einem Stand an der Chilbi verkauft wurden. Insgesamt 22 junge Frauen und Männer machten bei der Aktion mit, worüber sich der Jugendarbeiter sehr freute. Den Erlös aus dem Kuchenverkauf werden die Jugendlichen für einen gemeinsamen Ausflug verwenden.

Erstellt: 29.10.2018, 08:55 Uhr

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