Fussball

Thalwil stösst auf Platz 3 vor

Im ersten Spiel nach der Winterpause besiegte Thalwil im Verfolgerduell Gossau 2:1 und verdrängte die Fürstenländer von Platz 3.

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In der Anfangsphase vermochten die Einheimischen nicht zu überzeugen. Mit der Abstimmung in der Verteidigung haperte es und die Gegenspieler wurden zu wenig konsequent gedeckt. Bereits in der 4. Minute hatte Sven Lehmann eine erste Möglichkeit und keine Zeigerumdrehung später kamen die Gäste erneut praktisch ohne Gegenwehr über rechts Richtung Thalwiler Strafraum.

Torreife Szenen als Mangelware

Der Abschlussversuch von Thoms Knöpfel war aber zu schwach. Nach einer Viertelstunde ging Gossau in Führung. Sven Lehmann überrannte seinen Gegenspieler. Mario Pastore im Thalwiler Kasten versuchte noch den Winkel zu verkürzen, war aber gegen den scharfen Schuss am Standbein vorbei machtlos.

Eine Thalwiler Reaktion kam sofort, war aber zu harmlos. Zuerst scheiterte Tim Cerjak allein vor Daniel Geisser mit seinem zu schwachen Abschlussversuch und dann war der Gästetorhüter einen Sekundenbruchteil vor Simon Mesenero am Ball. Wirklich torreife Szenen waren in der Folge Mangelware. Die Thalwiler hatten sich jetzt besser auf den Gegner eingestellt, der mit schnellen Vorstössen sein Glück versuchte.

Bessere Kondition

Nennenswerte Aktionen auf Seiten der Gastgeber waren aber ebenfalls selten. Dass der tiefe Boden, der aber durchaus spielbar war, da der Platz auf Intervention des Platzwartes während der Woche gesandet wurde, den Kräften in der zweiten Halbzeit zusetzen würde, war zu erwarten.

Die Kondition der Gastgeber schien eine Spur besser zu sein. Das machte sich vorerst noch nicht bemerkbar, da die Thawiler in den Zuspielen zu ungenau waren. Die Partie blieb intensiv, aber torreife Möglichkeiten gab es kaum. Bei einem schnellen Konter in der 51. Minute war die Thalwiler Verteidigung nicht aufmerksam, aber Pastore war es. Das war es dann für eine Weile mit Chancen für die Gäste.

Jüngster als Torschütze

Als Daniel Babic nach einer knappen Stunde auf den eingewechselten Fabian Simic abtropfen liess, hätte der Ausgleich fallen können. Und als Tim Cerjak penalty-verdächtig angegangen wurde, blieb ein Pfiff aus. In der 74. Minute konnte Cerjak dann doch noch jubeln. Gästekeeper Geisser konnte einen Ball nicht festhalten und der Jüngste auf dem Platz (Jahrgang 2000) erbte zum 1:1. Zwei Zeigerumdrehungen später versuchte der eingewechselte Ruhan Foniqi nachzulegen, verzog aber den Schuss.

Die Reaktion der geschockten Gäste war wenig überzeugend, aber in der 78. Minute herrschte doch wieder einmal grosse Unruhe vor dem Tor von Pastore. Auf der Gegenseite kam Thalwil zu zwei Eckbällen. Die Gastgeber hielten den Druck hoch und die Fehlerquote bei den Gossauern stieg. Der Sieg schien jetzt möglich und wurde auch mit einem schönen Treffer in der 86. Minute Tatsache. Foniqi marschierte auf der linken Seite bis zur Grundlinie und legte auf Babic zurück, der mit einem satten Schuss das 2:1 bewerkstelligte. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 11.03.2018, 18:05 Uhr

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