Thalwil

Thalwil ehrt seine Sporttalente

Zum 37. Mal wurden die erfolgreichsten Thalwiler Sportler für ausgezeichnet. Im Gespräch mit Sandro Brotz liessen die Talente ihre Erfolge aus dem Jahr 2017 Revue passieren.

Sportlerehrung im Thalwiler Gemeindesaal: Moderator Sandro Brotz (rechts) gratuliert der Bogenschützenfamilie Spring (Vater Martin, Mutter Nadja und Sohn Marvin).

Sportlerehrung im Thalwiler Gemeindesaal: Moderator Sandro Brotz (rechts) gratuliert der Bogenschützenfamilie Spring (Vater Martin, Mutter Nadja und Sohn Marvin). Bild: Sabine Rock

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Es sei ihr eine Freude, die Thalwiler Sportler für ihre aussergewöhnlichen Erfolge zu ehren, auch wenn sie dies zum letzten Mal tue. Mit diesen Worten eröffnete die scheidende Gemeinderätin Catherine Marrel (SP) die Thalwiler Sportlerehrung.

Die Gemeinde sei stolz auf ihre Athleten und wolle weiterhin ihren Anteil zu deren Erfolgen beitragen. Dies etwa durch die Unterstützung von Sportanlagenprojekten. «Das neue Garderobengebäude der Eisbahn, die Beteiligung am geplanten Club- und Garderobengebäude im Brand 2 sowie der Umbau des Hallenbades Schweikrüti, zeigen, dass der Sport für die Gemeinde Thalwil einen grossen Stellenwert hat», so Marrel.

Um die gemeindeinternen Talente weiterhin zum Sporttreiben in Thalwil zu motivieren, sei ein spezieller Preis für die geehrten Sportler ausgewählt worden, erklärte Ralf Oehri, Sportbeauftragter der Gemeinde. Jeder der 66 ausgezeichneten Sportler erhielt eine Sportkarte. Diese erlaubt den freien Zutritt allen Sportanlagen in Thalwil für ein Jahr.

Bogenschiessen im Blut

Dann übernahm Sandro Brotz, Journalist und Moderator beim Schweizer Fernsehen, das Mikrofon, um durch das restliche Programm zu führen. Dazu bat er die ausgezeichneten Sportler zu Gesprächen auf die Bühne. Den Start machte die Bogenschützenfamilie Spring. Sowohl die Eltern Martin und Nadja, als auch Sohn Marvin wurden ausgezeichnet. Ob er denn Bogenschütze hätten werden wollen oder müssen, fragte Brotz Letzteren. «Ich wollte Bogenschütze werden, weil ich dasselbe machen wollte wie meine Eltern,» beantwortete Marvin die etwas provokative Frage des Moderatoren.

Nach der Ehrung des Orientierungsläufers Daniel Rohr und des Ski-Geschwisterpaars Reto und Janine Mächler, bat Brotz die grosse Delegation des Thalwiler Ruderclubs nach vorne. Die erneut zahlreichen Erfolge des Spitzenvereins standen an der diesjährigen Ehrung unter dem Zeichen des Verlustes von Pascal Ludwig. Der 33-jährige Cheftrainer des Ruderclubs verunglückte im Sommer 2017 tödlich bei einem Velounfall. Für Pascal Rhyser, welcher nur zwei Tage vor dem Unfall U23-Weltmeister im Doppelvierer wurde, war klar, wem er diesen Titel widmen würde. «Pascal Ludwig hat viel für mich und alle Ruderer im Verein getan. Wir wollen und werden sein Werk weiterführen», sagte Rhyser im Hinblick auf die anstehenden Wettkämpfe.

Schluss nach 102 Medaillen

Einen etwas fahlen Beigeschmack hatte auch die Ehrung von Synchronschwimmerin Sascia Kraus. An Krücken mühte sich die 25-Jährige nach vorne und erklärte ihre Karriere als Athletin nach zwei Operationen in den letzten anderthalb Jahren für beendet. Nach 102 Medaillen während ihrer Aktivkarriere, hofft Kraus auf weitere sportliche Erfolge, jedoch am Rande des Schwimmbeckens. Sie ist mittlerweile Trainerin bei den Limmat-Nixen in Zürich.

Die zweite grosse Delegation des Abends waren die Leichtathleten des TV Thalwils. Aus den verschiedenen Disziplinen Hochsprung, Stabhochsprung, Langstrecken, Steinstossen und Pendelstafetten wurden Sportler für ihre nationalen und internationalen Erfolge geehrt.

Den Abschluss der Sportlerehrung bildeten die jungen Kämpfer des Qwan Ki Do Clubs Thalwil. Auf Wunsch des Publikums hin zeigten zwei von ihnen einen Showkampf auf der Bühne. Mit dem Dank an die beiden Kämpferinnen beendete Sandro Brotz die Ehrung und wünschte allen Athleten ein erfolgreiches Sportjahr 2018. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 25.05.2018, 15:38 Uhr

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