Telefonbetrug

Falsche Polizisten prellen Rentnerinnen um 130'000 Franken

Telefonbetrüger gaben sich als Polizisten aus und brachten zwei Rentnerinnen aus dem Bezirk Horgen dazu, ihnen rund 130'000 Franken zu übergeben.

Die Kantonspolizei warnt schon seit einigen Jahren eindringlich von der dreisten Masche.

Die Kantonspolizei warnt schon seit einigen Jahren eindringlich von der dreisten Masche. Bild: Symbolbild AFP

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Dreiste Telefonbetrüger, die sich als Polizisten ausgaben, kontaktierten Anfang dieser Woche zwei Rentnerinnen aus dem Bezirk Horgen unabhängig voneinander und konnten ihnen glaubhaft machen, dass bei der Polizei verdeckte Ermittlungen gegen Bankenbetrüger geführt würden und ihr Geld deshalb auf der Bank nicht mehr sicher sei. Die Anrufer baten die Rentnerinnen Bargeld auf der Bank abzuholen und dieses anschliessend an vereinbarten Orten zu deponieren, wie die Kantonspolizei Zürich am Mittwoch mitteilte.

Die Frauen im Alter von 65 und 78 Jahren wurden wiederholt darauf hingewiesen, dass sie mit niemandem darüber sprechen dürften, da dies die Ermittlungen gefährden würde. Die beiden Opfer begaben sie sich zur Bank und hoben Geldbeträge ab. Nach entsprechenden telefonischen Anweisungen durch die unbekannten Täter deponierten sie anschliessend das Bargeld in der Höhe von rund 130‘000 Franken unter Containern im Freien.

Wertvolle Hinweise zum Vorgehen der Täter und wie Sie sich gegen diese schützen können, erfahren Sie auf www.telefonbetrug.ch (pst)

Erstellt: 06.11.2019, 17:35 Uhr

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