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Teile des Horgner Seerose-Zauns glänzen neu in Zürich

Der Zaun der Villa Seerose gilt als Jugendstil-Kunstwerk. In den Fünfziger-Jahren war Jugendstil nicht gefragt und der Zaun wurde abgebrochen. Heute schätzt man den eisernen Blütenhag.

Er symbolisiert einen repräsentativen Vorgarten: Der Seerosenzaun vor dem Neubau der Hotelfachschule Belvoirpar
Er symbolisiert einen repräsentativen Vorgarten: Der Seerosenzaun vor dem Neubau der Hotelfachschule Belvoirpar
Manuela Matt
Der Seerosen-Zaun wurde in den Fünfziger-Jahren von Horgen nach Gattikon verpflanzt.
Der Seerosen-Zaun wurde in den Fünfziger-Jahren von Horgen nach Gattikon verpflanzt.
Manuela Matt
Der Zaun, wo er hingehört: vor der Villa Seerose.
Der Zaun, wo er hingehört: vor der Villa Seerose.
Manuela Matt
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Die 1904 erbaute Villa Seerose hatte einst einen viel grösseren Garten als heute. Es war ein weitläufiger Park im Stile englischer Landschaftsgärten mit zahlreichen exotischen Bäumen. Dementsprechend lang war auch der Zaun, ganz in Jugendstil gehalten. 1954 kaufte die Gemeinde Horgen die Villa Seerose. Ein Teil des Parks fiel der Erweiterung des Bahnareals zum Opfer. Das heutige Strandbad Seerose war einst auch Seerose-Park. Eine Verlegung des Seerose-Zauns rund um die Villa war der Gemeinde Horgen damals zu teuer. In den Fünfziger-Jahren hielt man ausserdem nicht mehr viel vom Jugendstil, befand ihn als kitschig. Der kunstvoll handgeschmiedete Eisenhag fand die verschiedensten Besitzer.

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