Sihltal

SZU will Funklöcher beheben

Um die Funkverbindung zu ihren Lokführern in den fahrenden Zügen sicherzustellen, will die SZU in Adliswil, Gattikon und Sihlwald neue Antennen errichten.

Besonders schwache Funkverbindung bei den Abstellgleisen neben dem Bahnhof Langnau-Gattikon: Weil die Abdeckung entlang der SZU-Strecke nicht optimal sei, hat sich die Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn dazu entschlossen in Gattikon, Adliswil und Sihlwald neue Antennnen aufzustellen.

Besonders schwache Funkverbindung bei den Abstellgleisen neben dem Bahnhof Langnau-Gattikon: Weil die Abdeckung entlang der SZU-Strecke nicht optimal sei, hat sich die Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn dazu entschlossen in Gattikon, Adliswil und Sihlwald neue Antennnen aufzustellen. Bild: Archiv Michael Trost

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Wenn die Leute in der Leitzentrale der SZU (Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn) und die im Einsatz stehenden Lokführer miteinander kommunizieren, tun sie dies über ein SZU-eigenes Funknetz. Das Problem: «Die Abdeckung unseres Netzes ist suboptimal», sagt SZU-Direktor Armin Hehli. Besonders schwach sei die Funkverbindung beispielsweise bei den Abstellgleisen neben dem Bahnhof Langnau-Gattikon. Nun will das Bahnunternehmen die Funklöcher aufheben und damit «die Kommunikationssicherheit verbessern» wie Hehli sagt. Dafür plant die SZU mehrere neue Antennen.

So soll eine Funkanlage auf dem Dach des Bahnhofsgebäudes in Adliswil entstehen, je eine an den Portalen des Gattikertunnels und eine auf dem Gebäude an der Bahnstation Sihlwald. Weitere Anlagen sind bei der SZU-Zentrale in Zürich Giesshübel sowie in Ringlikon geplant. Dies geht aus den Plänen hervor, die bei den entsprechenden Gemeinden noch bis zum 10. Oktober aufliegen. An den Antennen-Standorten sind die Projekte zurzeit ausgesteckt.

Durchsagen an die Fahrgäste

Die Anlagen, deren Masten zwischen 2,4 und 7 Metern hoch sind, sollen neben der verbesserten Funkverbindung weitere Zusatznutzen ermöglichen. «Wir schaffen mit ihnen zum Beispiel die Voraussetzung, dass die Leitzentrale Durchsagen direkt an die Fahrgäste richten können», erklärt Hehli. Ein Service, der in SBB-Zügen bereits seit Längerem üblich ist, soll in Zukunft also auch bei der Sihltalbahn zum Einsatz kommen.

Wie Handyantennen senden auch die SZU-Antennen Strahlen aus. Allerdings weit weniger, sagt Direktor Armin Hehli. «Unsere Anlagen erzeugen nur dann Strahlung, wenn gefunkt wird.» Das seien rund 800 Stunden pro Jahr. Realisiert werden sollen die Antennen im Laufe des nächsten Jahres. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 13.09.2017, 14:11 Uhr

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