Kilchberg

Susanne Gilg ist neue Gemeinderätin in Kilchberg

Mit 233 Stimmen Vorsprung hat Susanne Gilg den Kampf um den freien Ratssitz für sich entschieden.

Die frisch gewählte Susanne Gilg wird wohl das Schulpräsidium übernehmen.

Die frisch gewählte Susanne Gilg wird wohl das Schulpräsidium übernehmen. Bild: Manuela Matt

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3 Stimmen trennten die beiden Kandidaten beim ersten Wahlgang am 25. November. Nun hat Susanne Gilg ihren Konkurrenten Cornel Dudle (beide ohne Partei) deutlich hinter sich gelassen: Auf 908 Wahlzetteln (55 Prozent) stand ihr Name, Dudle brachte es auf 675 Stimmen. Rund 40 Prozent der Kilchberger Bevölkerung beteiligten sich an der Wahl um den vakanten Sitz des Kilchberger Gemeinderates. Damit lag die Wahlbeteiligung leicht unter jener vom ersten Wahlgang. Wie im November erreichte auch am vergangenen Sonntag keiner der beiden Kandidaten das absolute Mehr von 993 Stimmen. Dies war allerdings nicht nötig, da im zweiten Wahlgang das relative Mehr reicht.

«Ich freue mich sehr über mein Resultat und bin gespannt auf die neue Herausforderung», sagt die 60-jährige Gilg. Auch wenn sie bereits beim ersten Wahlgang mehr Stimmen erhalten habe als Dudle, sei der Wahlkampf bis zuletzt spannend geblieben. Ihren grössten Vorteil bei der Wahl vermutet Gilg in ihrem beruflichen Hintergrund: Seit 30 Jahren ist die aktuelle Vizedirektorin der Musikschule Konservatorium Zürich im Bildungswesen tätig.

Susanne Gilg wird denn auch mit grosser Wahrscheinlichkeit das Ressort Bildung übernehmen. Explizit deswegen hatte sie sich um den freien Sitz im Rat beworben. «Die Entscheidung darüber, welches Ressort ich übernehme, fällt aber erst im März bei der Gemeinderatssitzung.» Sollte ein anderes Ratsmitglied das Ressort dann abgeben wollen, könnte es zu weiteren Wechseln innerhalb des Gemeinderates kommen.

«Kein Weltuntergang»

Cornel Dudle nimmt seine Niederlage sportlich: «Die Welt geht nicht unter», sagt der 44-Jährige. Den Wahlkampf werde er als bereichernde Erfahrung in Erinnerung behalten. «Ich habe spannende Leute kennen gelernt und viel positives Feedback aus der Bevölkerung erhalten.» Leider habe es am Ende nicht für einen Sieg gereicht. «Höchstwahrscheinlich lag es daran, dass ich meine Wählerschaft vom 1. Wahlgang nicht vollumfänglich mobilisieren konnte», mutmasst der Vater zweier Kinder, der im Gegensatz zum ersten Wahlgang 293 Stimmen eingebüsst hat. Ob er sich künftig politisch engagieren wird, weiss Dudle noch nicht. «Darüber entscheide ich zu einem späteren Zeitpunkt.»

Seit letztem Juli ist das Schulpräsidium vakant. Der im März letzten Jahres gewählte Max Charles Schneble (CVP) konnte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. Bei der Konstituierung hatte der Rat Schneble das Ressort Bildung übertragen. Interimistisch leitet Sicherheits- und Sportvorsteherin Barbara Baruffol (FDP) das Ressort seither. (Zürcher Regionalzeitungen)

Erstellt: 10.02.2019, 21:03 Uhr

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