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Steuerfuss um 2 Prozentpunkte erhöht

Der Gemeinderat wollte den Steuerfuss von 84 auf 86 Prozent erhöhen, die RPK auf 88 Prozent. Beide Anträge erhielten gleich viele Stimmen, sodass der Stichentscheid des Gemeindepräsidenten zählte. Der Steuerfuss 2016 beträgt nun 86 Prozent.

Der Dörflibrunnen in Oberrieden.
Der Dörflibrunnen in Oberrieden.
Archiv zsz

Es war eine der bestbesuchten Gemeindeversammlungen der letzten Jahre. 185 Personen wollten gestern Mittwoch über Budget und Steuerfuss mitentscheiden. Ursprünglich wäre der letztjährige Steuerfuss von 84 Prozentpunkten für 2016 beibehalten worden. Das Weisungsheft für die Gemeindeversammlung war schon im Druck, als ein bedeutender Steuerzahler Oberriedens seinen Wegzug bekannt gab, was einem bedeutenden Steuerausfall gleichkommt. Diese Sachlage erläuterte Finanzvorstand Roger Müller (SVP). Die Gemeinde habe reagieren müssen, zumal noch grössere Investitionen bevorstehen wie die Erweiterung des Schulhauses Pünt und die Sanierung des Schwimmbeckens. Vier Sparanträge stellte Markus Geniets im Namen der FDP. Er wollte folgende Posten aus dem Budget gestrichen haben: Hilfs­aktionen und Solidaritätsbeiträge (60 000 Franken), Redesign der Homepage der Gemeinde Oberrieden (50 000 Franken), Verkehrsberuhigung Alte Landstrasse (100 000 Franken) und Foto­voltaikanlage auf der Multifunktionshalle (100 000 Franken). Keiner seiner Anträge fand die Zustimmung der Versammlung.

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