Wädenswil

Von blutigen Wunden und Narben

Kinder und ­Jugendliche können bei ­Waediwood hautnah erleben, wie ein echter Spielfilm ­entsteht. Am Samstag haben die Verantwortlichen ­zu einem Schnuppertag ­ein­geladen.

Die Maskenbildnerin Gabrielle Stadler zeigt den Jugendlichen Filmemachern, wie man täuschend echte Wunden aufmalt.

Die Maskenbildnerin Gabrielle Stadler zeigt den Jugendlichen Filmemachern, wie man täuschend echte Wunden aufmalt. Bild: Kurt Heuberger

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Passend zu Halloween haben ­acht Kinder und Jugendliche ­am Samstag einen kurzen Halloween-Film gedreht und geschnitten. Der einminütige Film ist im Rahmen eines Schnuppertages entstanden. Waedi­wood bietet Kin­dern und Jugendlichen seit mehreren Jahren die Möglichkeit, das Filmemachen kennen zu lernen und sich entweder hinter oder vor der Kamera daran zu beteiligen. Obwohl nur gerade zwei Schnupperkinder den Weg zum Schulhaus Untermosen fanden, freute sich Leiter Volker Mai­wald über einen gelungenen Tag.

Als grosse Überraschung ­hatte er eine professionelle Maskenbildnerin eingeladen. Gabri­elle Stad­ler ist Coiffeuse in Lang­nau und ausgebildete Maskenbild­nerin. Sie war anfangs der 90er-Jahre im ­Team des US-amerikanischen Films «Mrs. Doubt­fire», in dem Robin Williams ein Kindermädchen spielte. Allerdings konnte sie damals noch nicht als Maskenbildnerin Hand anlegen. «Ich war das Kaffeemädchen», sagte sie.

Wunden in 3-D

Doch mittlerweile arbeitet Gabri­elle Stad­ler bei verschiedenen grös­seren und kleineren Theater-, Oper- und Operetten-Produktionen als Maskenbildnerin. Da das Film- und Theater-Make-up ein Bereich ist, den die Verantwortlichen bei Waedi­wood noch zu wenig abdecken, auf den sie ­in Zukunft aber vermehrt auch das Augenmerk legen wollen, ­haben sie Stad­ler eingeladen. ­Diese zeigte den Kindern und Jugend­lichen, wie sie profes­sionell eine Narbe oder eine ­offene Wunde schminken. Sie ­gab ­ihnen Tipps, wie sie bei der Wunde ­mit weisser Farbe den ­gewünschten 3-D-Effekt er­zie­len können, oder zeigte ihnen, ­wie eine soge­nannte Reissverschlussnarbe entsteht. Die Kinder konnten es dann ­auch ­gleich selber ausprobieren, und so be­endeten alle den Tag mit meh­reren schmerz­freien Nar­ben ­oder Wun­den im Gesicht oder ­an den Armen. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 01.11.2015, 17:00 Uhr

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