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72 Stunden lang im Einsatz für die Allgemeinheit

Das grösste nationale Freiwilligenprojekt «Aktion 72 Stunden» hat vom vergangenen Donnerstagabend bis am Sonntagabend stattgefunden. Auch verschiedene Jugendorganisationen aus dem Bezirk Horgen beteiligten sich daran.

Zu guter Letzt werden die Ölfässer angemalt.
Zu guter Letzt werden die Ölfässer angemalt.
Manuela Matt

Alle fünf Jahre findet die «Aktion 72 Stunden» in der Schweiz statt. Dieses Jahr haben rund 15000 junge Menschen aus verschiedenen Jugendverbänden wie Jungwacht Blauring (Jubla), Pfadi und Cevi teilgenommen. Sie vollbrachten gute Taten, organisierten eine Baumpflanzaktion, sammelten Lebensmittel, die weggeworfen werden, und bereiteten daraus Essen für die Bevölkerung zu. Dabei kämpften sie nicht nur mit verschiedenen Herausforderungen und Schwierigkeiten, sondern vor allem gegen die Zeit. Denn, wie es der Name schon sagt, hatten die Kinder und Jugendlichen für ihre Projekte und Aktionen, die von öffentlichem und nachhaltigem Nutzen sein sollen, nur 72 Stunden Zeit. Es galt, die Kräfte zu bündeln und erfinderisch sein. Während des Projekts verbrachten viele der Teilnehmenden die ganze Zeit zusammen, schliefen zum Beispiel in Turnhallen und waren auch selber fürs Essen zuständig. Da sie das Projekt grösstenteils ohne Budget machen mussten, baten sie in Restaurants und Bäckereien, aber auch bei der Bevölkerung um Essen und Material, das sie für ihre Projekte brauchten.

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