Richterswil

Sportlerehrung im Zeichen von Geschwistern

Die 25. Richterswiler Sportlerehrung ist in familiärem Rahmen über die Bühne gegangen. Sowohl was die Würdigung der aktiven Sportlerinnen und Sportler als auch der verdienstvollen Sportfunktionäre anbelangt.

An der Sportlerehrung werden neben den Atlethen auch Menschen für ihre Freiwilligenarbeit geehrt. von links: Felix Bühler, Dorothée Perren,Yves Apizsch, Alexia Glöss,Katja Oel, Marcel Jucker, Joep Hoogerwerf, Paula Gross Lilly Gross, Melanie Züger, Regula Späni, Beni Schwager und Adi Mettler .

An der Sportlerehrung werden neben den Atlethen auch Menschen für ihre Freiwilligenarbeit geehrt. von links: Felix Bühler, Dorothée Perren,Yves Apizsch, Alexia Glöss,Katja Oel, Marcel Jucker, Joep Hoogerwerf, Paula Gross Lilly Gross, Melanie Züger, Regula Späni, Beni Schwager und Adi Mettler . Bild: Patrick Gutenberg

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Nach und nach treffen die in diesem Jahr erfolgreichen Richterswiler Athletinnen und Athleten am Dienstagabend im Haaggeri-Saal ein. Sie werden von Hansueli Gegenschatz, Präsident der Interessengemeinschaft Richterswiler Sportvereine (IRS), herzlich begrüsst. Das Gremium trägt das Patronat der alljährlichen, nun anstehenden Sportlerehrung der Gemeinde Richterswil. Die Richterswiler Gemeinderätin Melanie Züger (FDP), Ressortvorsteherin Gesellschaft, begrüsst die mittlerweile rund 200 Gäste im Saal – darunter viele Bekannte und Freunde der Sportler – und übergibt anschliessend das Wort an die frühere Sportmoderatorin des Schweizer Fernsehens, Regula Späni, die durch den Abend führt.

Als ehemalige Spitzenschwimmerin kann sich Späni besonders gut in die Gefühlswelt des ersten Sportlers versetzen, den sie jetzt zu sich auf die Bühne ruft. Es ist Joep Hoogerwerf, ein Nachwuchstalent im Schwimmsport, der 2017 an den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften fünf Titel gewonnen hat. Bereits im Vorjahr ist der gebürtige Holländer geehrt worden. «Ich bin seither rund zehn Zentimeter gewachsen», sagt er. Schlagfertig steht der Schüler am Sportgymnasium Rämibühl der Moderatorin Red und Antwort. Auf die Frage, ob er einst für die Schweizer oder die niederländische Nationalmannschaft starten werde, spricht er sich für die Schweiz aus. «Pass habe ich beantragt.» Späni fragt scherzhaft in die Runde, ob er denn auch eingebürgert würde. «Auf jeden Fall», meldet sich das Publikum zu Wort. Auf die Liste der geehrten Sportler hat es auch sein Bruder Tim Hoogerwerf geschafft. Der ebenfalls mehrfache Medaillengewinner an Nachwuchsmeisterschaften im Schwimmen fehlt aber krankheitshalber.

Verpflichtungen im Ausland

Ebenfalls nicht zum ersten Mal werden die Schwestern Lilly und Paula Gross für ihre Meriten im Orientierungslauf ausgezeichnet. Zum Trainerinnenstab von Paula Gross gehören die mehrfachen Weltmeisterinnen Simone Niggli Luder und Vroni König-Salmi. «Ihr Fachwissen ist wirklich enorm», sagt sie. Nicht zur Ehrung erschienen ist die Dritte im Bunde, Julia Gross. Die beste OL-Läuferin im Kreis der Familie absolvierte am selben Tag einen Leistungstest mit der Nationalmannschaft. Wegen sportlichen Verpflichtungen im Ausland liess sich ebenfalls Ruedi Wild entschuldigen. Der Triathlet gewann in diesem Jahr den Ironman in Rapperswil-Jona.

Ein Leben für den Sport

Nach der Pause stehen auf der Bühne zwei Stühle, auf denen der Richterswiler Gemeindepräsident Hans Jörg Huber und Adi Mettler Platz nehmen. Es folgt ein Zwiegespräch unter alten Freunden. Sie kennen sich seit gemeinsamen Zeiten in der IRS, als Huber noch den TV Samstagern vertrat. Mettler war während fast zwei Jahrzehnten Präsident der IRS, noch länger präsidierte er die Sektion Richterswil der Rettungsschwimmer und war ebenso Mitglied im Fachbereich Sportanlagen des Zürcher Kantonalverbands für Sport. «Ich danke dir, dass du dich ein Leben lang für den Sport eingesetzt hast», lauten Hubers Schlussworte.

Ein ähnlich reiches Leben für den Sport weist Beni Schwager auf, das von Späni gewürdigt wird. Schwager ist ebenfalls ein verdientes Mitglied der IRS, war jahrelang im lokalen Pistolenclub und beim FC Richterswil als Spieler und Juniorentrainer aktiv, und beim Tennisclub Burgmoos führt er die Veteranen-Interclub-Mannschaft immer noch als Captain an. Am Tag der Freiwilligenarbeit erhalten schliesslich auch Mitglieder der Arbeitsgruppe Robinson-Spielplatz, die heuer das 30-Jahre-Jubiläum feiert, ihre verdiente Auszeichnung. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 06.12.2017, 15:56 Uhr

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