Samstagern

SOB-Grossprojekt steht in den Startlöchern

In zwei Wochen beginnen die Bauarbeiten der SOB auf der Strecke Samstagern-Wilen bei Wollerau. Teilweise muss der Abschnitt komplett gesperrt werden.

Das ist die betroffene Strecke zwischen Samstagern und Wilen/SZ.


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Am 21. Mai erfolgt der Startschuss für das Grossprojekt «Cluster Süd 2017» der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB). Betroffen von den Arbeiten ist die Strecke zwischen Samstagern und Wilen bei Wollerau. Auf dem Plan stehen die Fahrbahnerneuerung zwischen Wollerau und Samstagern, der Ausbau der Haltestelle Riedmatt, streckenweiser Ersatz des Kabelkanals sowie der Windschieffahrleitung und noch vieles mehr. Gebaut wird auch nachtsüber.

Umbau in drei Phasen

Vom 21. Mai bis am 9. Juli beginnen auf der Strecke Samstagern-Wilen die Vorarbeiten. Für Nachtarbeiten wird der Bahnverkehr zwischen 22 Uhr und 5.30 Uhr unterbrochen. In einem zweiten Schritt kommt es während den fünf Wochen vom 10. Juli zum 13. August zu einer Totalsperre der betroffenen Strecke. Um während dieser intensiven Phase der Hauptarbeiten auf Nachtarbeiten möglichst verzichten zu können, finden die Arbeiten tagsüber in zwei Schichten statt. Die dritte Phase der Nacharbeiten beginnt am 14. August und findet wiederum zu den selben Zeiten wie in der ersten Phase statt. Die ausfallenden Züge werden durch Ersatzbusse substituiert, die Fahrpläne hierzu sind online bereits verfügbar. Eine Broschüre mit Detailangaben, auch zu den Bahnersatz-Haltestellen ist in Vorbereitung.

Nebst dem Zugverkehr, müssen auch elf Bahnübergänge zeitweise für den Verkehr gesperrt werden. Die Projektleitung hat dazu ein Massnahmen- und Umleitungskonzept erstellt.

Eine grosse Aufgabe

Das Ende der Bauarbeiten ist für den Herbst dieses Jahres angesetzt. Auf ein konkretes Datum will sich die Medienverantwortliche Ursel Kälin nicht festlegen: «dafür sind wir zu vielen unkontrollierbaren Faktoren wie beispielsweise dem Wetter ausgeliefert.»Der Grund für das Grossprojekt liegt im Alter der SOB-Strecken. Die Infrastruktur ist zum Teil 100 Jahre alt, es herrscht also dringender Erneuerungsbedarf. Da die Baustelle mit den Maschinen der Fahrbahn nachwandert, bewegt sich auch die Lärmquelle. Somit ist die Belastung nicht zu allen Zeiten gleich hoch für die Anwohner.

«Wir arbeiten nach der Philosophie: Kurz, dafür laut» sagt Kälin «allerdings haben die Anwohner dann wieder Ruhe für 30 bis 40 Jahre». Für die circa 20 Millionen, welche das gesamte Projekt kosten wird, kommt das Bundesamt für Verkehr auf.

Erstellt: 05.05.2017, 15:42 Uhr

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