Samstagern

Skistar nimmt in Samstagern Anlauf für den Olympiawinter

Zu Wendy Holdeners Sponsorenportfolio gehört auch die Mibag AG. Das KMU in Samstagern hat nun den Vertrag mit der Ski-Weltmeisterin verlängert –bei einem Znüni in familiärem Rahmen.

Skistar Wendy Holdener und Bruno Streuli, Inhaber der Mibag AG, unterzeichnen in Samstagern einen neuen Sponsoringvertrag.

Skistar Wendy Holdener und Bruno Streuli, Inhaber der Mibag AG, unterzeichnen in Samstagern einen neuen Sponsoringvertrag. Bild: Sabine Rock

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Der eigentlich offizielle Termin verlief wie ein Treffen unter guten Bekannten. Wendy Holdener begrüsste am Mittwochmorgen in Samstagern die Belegschaft der Mibag AG bestens gelaunt. Mit einem freundlichen «Hallo, wie gehts?» wurde sie ebenso herzlich willkommen geheissen.Besonders freute sich Pascal Sitzmann über das Wiedersehen. Der technische Kaufmann ist ein begeisterter Anhänger des Skistars und gehört ihrem Fanclub an.

Zu Wendy Holdeners Husarenstücken im vergangenen Winter an den Weltmeisterschaften in St. Moritz sagte er: «Den Gewinn ihrer Goldmedaille in der Kombination verfolgte ich Daumen drückend vor dem Fern­seher, und als sie Silber im Slalom holte, war ich vor Ort.» Die nächste Reise mit dem Fanklub sei ­bereits organisiert. Sie führe im November zum Weltcup im finnischen Levi.

Wendy Holdener machte ihre Aufwartung, um die langjährige Zusammenarbeit mit der Mibag vertraglich um ein weiteres Jahr zu verlängern. Die Firma ist auf die Montage von Energieführungssystemen und Funksteuerungen spezialisiert. Unter ihren Sponsoren nimmt das Unternehmen den Platz eines «Partners» ein.

Dasselbe gilt für die Luxus­uhrenmarke, aus deren Sortiment sie ein Exemplar am Handgelenk trägt. Das ausgeklügelte System der Geschäftsbeziehungen sieht auch Haupt- und Drittsponsoren sowie Ausrüster vor.

Populäre Werbeträgerin

Über Zahlen wollte Bruno Streuli, Inhaber und Geschäftsführer der Firma, nicht sprechen. Er sagte lediglich: «Die Partnerschaft lohnt sich.» Sport verkörpere Teamgeist, Leistungsbereitschaft und Durchhaltewillen, was auch dem Unternehmensleitbild entspreche.

Platz für den Namenszug der Mibag auf dem Renndress hat es allerdings keinen. Diese Werbefläche steht einzig den Sponsoren von Swiss-Ski zur Verfügung. «Dafür nimmt Wendy Holdener für uns viel Platz im Internet, auf Autogrammkarten und in unseren Newslettern ein.» Den Kunden sei sie längst ein Begriff. «Dass wir sie unterstützen, stösst auf breite Zustimmung.» Die mehrfache Weltcupsiegerin und Gewinnerin des Gesamtweltcups in der Kombination der Saison 2015/2016 sagte ihrerseits: «Ich schätze es, mit langjährigen Partnern zusammenzuarbeiten.»

Wichtig sei zudem, dass die Firma einen persönlichen Bezug zu ihrer Werbeträgerin habe, fügte Streuli an. Er betonte, dass es sich dabei sogar um eine familiäre Beziehung handle. Man kenne sich gegenseitig seit langem. Streulis Söhne Fabian und Tobias fuhren im Juniorenalter ebenfalls Skirennen und begegneten der jungen Wendy aus Unteriberg regelmässig auf den Pisten, vor allem im Gebiet Hoch-Ybrig. Bruno Streuli war sich schon zu jener Zeit sicher, dass es das Ausnahmetalent im Skisport weit bringen würde.

Das Sponsoring begann ervor sieben Jahren, als die damals 17-Jährige im Weltcup Fuss gefasst hatte. «Als Erstes unterstützten wir ihre Website.»

Slogan erfunden

Bevor Wendy Holdener ihre Unterschrift unter das Vertragswerk setzte, führte sie am Sitzungstisch der Firma bei einem Znüni ein lockeres Gespräch mit den Mitarbeitern.

Sie hatte mit ihrer grandiosen Darbietung in St. Moritz eine ganze Nation begeistert und weiss auch jetzt eine eingeschworene Fan-Gemeinde um sich. Mit «Go Wendy» wird sie jeweils an den Rennen angefeuert. Nicht ohne Stolz sagte Bruno Streuli: «Der Slogan stammt aus unserem Haus, es war die Idee von einem Mitarbeiter und mir.» In Anlehnung an St. Moritz kann die Parole für den kommenden Olympiawinter auch auf «Go for Gold again, Wendy» erweitert werden. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 07.09.2017, 09:05 Uhr

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