Langnau am Albis

Sihluferweg bleibt wegen Erdrutsch gesperrt

Der östliche Sihluferweg in Langnau am Albis wurde von einem Erdrutsch verschüttet. Bevor der Weg wieder für Fussgänger freigegeben werden kann, muss der Hang gesichert werden.

So sieht es derzeit beim östlichen Sihluferweg auf Höhe Bahnhof Langnau aus: Ein Erdrutsch hat den Weg verschüttet.

So sieht es derzeit beim östlichen Sihluferweg auf Höhe Bahnhof Langnau aus: Ein Erdrutsch hat den Weg verschüttet. Bild: Manuela Matt

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An einer Stelle am östlichen Sihlufer, etwa auf Höhe des Bahnhofs Langnau am Albis, ging vor einigen Tagen ein grösserer Erdrutsch nieder. Das teilt die Gemeinde Langnau mit. Durch den Erdrutsch wurde der Sihluferweg an der besagten Stelle verschüttet und ist derzeit zwischen dem Stirnimannsteg und der Gattikonerbrücke nicht passierbar.

Daran dürfte sich bis auf Weiteres auch nicht viel ändern. «Wir werden in einem ersten Schritt das überschüssige Erdmaterial soweit abtragen, damit der Weg wieder begehbar sein wird», sagt Rolf Schneider, Leiter des Unterhaltsbezirks 5 des kantonalen Tiefbauamts auf Anfrage. Ziel sei es, am bergseitigen Wegrand einen kleinen Damm zu modellieren, um weitere Murgänge auffangen zu können.

Brüchiges Gestein, zu viel Regen

Gemäss Schneider sind kleinere Erdrutsche an der besagten Stelle an sich nichts aussergewöhnliches. Dass aber ein so grosser Erdrutsch den Sihluferweg verschütte, komme nicht alle Tage vor.

Bevor der Weg wieder für Fussgänger freigegeben werden kann, müssen zudem die felsigen Stellen auf potenzielle Abbruchstellen kontrolliert werden. «Das Gestein ist an dieser Stelle sehr lose und brüchig», sagt Rolf Schneider. Dafür kommen nun sogar Kletterspezialisten zum Einsatz. «Sie werden die losen Steinbrocken aus dem Hang entfernen», sagt er. Letztlich werde der Weg mit einem gebundenen Kiesgemisch wieder neu angelegt.

Zwischen dem 31. Januar und dem 1. Februar waren im Bezirk Horgen innerhalb von 24 Stunden über 40 mm Regen vom Himmel gekommen. Das entspricht fast der Hälfte der Regenmenge, die normalerweise im gesamten Monat Februar zu erwarten ist. Hinzu kam noch Schmelzwasser wegen des Tauwetters. Dadurch wurde das Erdreich an den Hängen entlang der Sihl unterspühlt und aufgeweicht – und kam folglich ins Rutschen. (zsz.ch)

Erstellt: 06.02.2017, 17:03 Uhr

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