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Sex beim Bahnhof Langnau war in den Augen der Richter eine Vergewaltigung

Ein abgewiesener Asylbewerber wurde am Dienstag zu über vier Jahren Gefängnis verurteilt, weil er in Langnau eine Frau vergewaltigt und bestohlen hat. Er bestritt die Tat bis am Ende und sprach von einvernehmlichem Sex.

Der 25-jährige Zentralafrikaner (vorne links) muss nach seinem Gefängnisaufenthalt die Schweiz verlassen.
Der 25-jährige Zentralafrikaner (vorne links) muss nach seinem Gefängnisaufenthalt die Schweiz verlassen.
Robert Honegger

Es ist ein hartes Urteil für den abgewiesenen 25-jährigen Asylbewerber aus dem Durchgangszentrum Adliswil: wegen Vergewaltigung und Diebstahl verurteilte ihn das Bezirksgericht Horgen am Dienstag zu 49 Monaten Gefängnis und anschliessend neun Jahren Landesverweis. Hart ist das Urteil für den Zentralafrikaner deshalb, weil es keine Zeugen für die Tat gibt. Die Richter stützten ihr Urteil auf die Aussagen des 21-jährigen Opfers und des Täters. Beide verstrickten sich in ihren Angaben aber immer wieder in Falschaussagen und ungenauen Angaben – schliesslich glaubten die Richter dem Opfer.

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