Zum Hauptinhalt springen

Seelsorger sind weiter­ im Clinch mit der reinen Lehre

Die Frage, wie die katholische Kirche mit ­Wiederverheirateten und gleichgeschlechtlichen Partner­schaften umgehen will, hat die Bischofssynode nicht beantwortet. Die Seelsorger finden ihre Antworten selbst.

Konkrete Antworten, wie sie mit wiederverheirateten Geschiedenen oder gleichgeschlechtlichen Partnerschaften umgehen, müssen die katholischen Ortskirchen (im Bild jene von Thalwil) auch nach der Familiensynode selber finden.
Konkrete Antworten, wie sie mit wiederverheirateten Geschiedenen oder gleichgeschlechtlichen Partnerschaften umgehen, müssen die katholischen Ortskirchen (im Bild jene von Thalwil) auch nach der Familiensynode selber finden.
Archiv Manuela Matt

Die Erwartungen waren hoch. Viele Katholiken, die schon län­ger auf eine Öffnung ihrer Kirche ­hoffen, haben sich von der Synode zu Ehe, Familie und Sexualität ein Zeichen erhofft. Diese ist am letzten Wochenende nach drei Wochen zu Ende gegangen.

Das Schlusspapier, welches ­ am Samstag verabschiedet wurde, gibt allerdings auf drängende Fragen keine Antworten. Wie die katho­lische Kirche zu homosexuellen Partnerschaften steht, bleibt unbeantwortet. Und nur eine ­vage Antwort gibt es auf die Frage, ob wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zugelassen werden sollen: Es sei jeder Einzelfall zu beurteilen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.