Zum Hauptinhalt springen

Sechs Zentimeter sorgen in Adliswil für juristischen Ärger

Ein neuer Bushof soll Adliswil endlich zu einem ÖV-Drehkreuz machen. Doch ausgerechnet mit diesem Projekt tut sich die Stadt schwer. Knackpunkt ist die Behindertengerechtigkeit.

Conradin Knabenhans
Als behindertengerecht angepriesen, ruft der geplante Bushof in Adliswil die Behindertenkonferenz des Kantons Zürich auf den Plan. Die Haltekanten seien zu wenig hoch geplant.
Als behindertengerecht angepriesen, ruft der geplante Bushof in Adliswil die Behindertenkonferenz des Kantons Zürich auf den Plan. Die Haltekanten seien zu wenig hoch geplant.
Visualisierung: PD

Er ist ein Prestigeprojekt, der neue Bushof in Adliswil. 20 Millionen Franken will die Stadt in den Bushof samt Tiefgarage investieren. Die Stimmbürger gaben dafür im September grünes Licht.Was die meisten Stimmbürger nicht wissen: Über dem Projekt hängen dunkle Wolken.

Seit dem Frühjahr ist in Adliswil eine Einsprache der Behindertenkonferenz des Kantons Zürich (BKZ) pendent. Dies geht aus einem Protokoll der Regionalen Verkehrskonferenz Zimmerberg hervor, das der Zürichsee-Zeitung vorliegt. Die BKZ hat im Namen der einspracheberechtigten nationalen Fachstelle «Hindernisfreie Architektur» den juristischen Weg gewählt, weil sie den Bushof als nicht behindertengerecht erachtet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen